Niedertaufkirchen – In Niedertaufkirchen endet mit der Kommunalwahl 2026 eine lange Ära: Bürgermeister Sebastian Winkler (70) von der Freien Wählergemeinschaft Niedertaufkirchen/ Roßbach, schon seit 2003 im Amt, hört nach einer Dienstzeit von über 22 Jahren auf.
Seinen Nachfolger hat der scheidende Niedertaufkirchener Rathaus-Chef selbst vorgeschlagen: Andreas Huber (FWG Niedertaufkirchen/Roßbach) kommt aus dem gleichen kommunalpolitischen Lager und steht bei der Bürgermeisterwahl als einziger Kandidat auf dem Stimmzettel.
Wir haben Andreas Huber gefragt: Was wollen Sie für Niedertaufkirchen? Das ist seine Antwort.
Huber: Unsere Gemeinde steht vor konkreten Aufgaben, die wir Schritt für Schritt und mit Augenmaß angehen wollen. Als Bürgermeister ist es mein Ziel, die Entwicklung unseres Ortes vorausschauend und nachhaltig zu gestalten. Dabei setzen wir auf realistische und umsetzbare Projekte, die unsere Gemeinde dauerhaft stärken.
Ein zentraler Schwerpunkt ist die Erschließung neuer Bauplätze, um insbesondere jungen Familien eine Perspektive in unserer Gemeinde zu bieten. Parallel dazu wollen wir durch die Ausweisung von Gewerbeflächen Arbeitsplätze vor Ort schaffen und die kommunalen Einnahmen langfristig sichern.
Ein weiterer wichtiger Zukunftsbaustein ist die Sanierung unserer Grundschule. Im Mittelpunkt stehen dabei funktionale und energetisch zeitgemäße Räume, verlässliche technische Ausstattung sowie ein Umfeld, in dem sich Kinder und Lehrkräfte gleichermaßen wohlfühlen können.
Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat für uns oberste Priorität. Dazu zählen der Neubau des Feuerwehrhauses in Roßbach sowie die Planung zur Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs in Niedertaufkirchen. Diese Maßnahmen sichern die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren und stärken den Bevölkerungsschutz nachhaltig.
Im Bereich Verkehr setze ich auf gezielte Einzelmaßnahmen zur Verkehrsberuhigung, welche die Sicherheit erhöhen, ohne den Verkehrsfluss unnötig einzuschränken.
Nicht zuletzt investieren wir konsequent in eine leistungsfähige Infrastruktur. Der bereits beschlossene Glasfaserausbau sowie die laufende Instandhaltung der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung und der Gemeindestraßen sind entscheidend für Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung sowie gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum.
Diese Vorhaben stehen für eine sachliche, verlässliche und zukunftsorientierte Kommunalpolitik. Mir ist wichtig, sie transparent, solide finanziert und gemeinsam mit dem Gemeinderat, der Verwaltung sowie den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen.