Neumarkt-St. Veit – Thomas Döring tritt für die Grünen an. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie für Neumarkt-St. Veit? Das ist sein Beitrag.
Döring: Kann ich die Voraussetzungen für das Amt des Bürgermeisters für Neumarkt-St. Veit mitbringen? Diese Frage habe ich mir vor meiner Kandidatur eindringlich gestellt und bejaht. Neben einem fundierten Konzept stehe ich für Ernsthaftigkeit und ein tiefes Bewusstsein für die damit verbundene Verantwortung. Mit 54 Jahren bringe ich vielfältige Erfahrung als selbstständiger Unternehmer, Stadtrat, Vereinsfunktionär und Jugendtrainer mit. Auch in arbeitsintensiven Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren, zeichnet mich aus.
Neue Ideen entstehen nicht im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch mit Bürgern. Zuhören und Nachfragen sind mir wichtiger als lange Reden. Kommunikation darf keine Einbahnstraße sein. Neue Wege, etwa Live-Übertragungen öffentlicher Sitzungen, können Transparenz schaffen und das Interesse an Kommunalpolitik stärken.
Ebenso entscheidend sind ein respektvolles Miteinander und eine offene Kommunikation mit Verwaltung und Stadtrat. Ein strukturierter Umgang mit der Bürokratie sowie das Wissen um die schwierige finanzielle Lage ist unerlässlich. All dies muss unabhängig von parteipolitischem Kalkül erfolgen.
Für die wirtschaftliche Zukunft Neumarkts ist eine nachhaltige Entwicklung entscheidend. Dafür braucht es realistische Konzepte, Geduld und Ausdauer. Ohne den Mut anzufangen, wird sich jedoch nichts ändern.
Im Umweltbereich sind wir mit dem Ausbau von Fernwärme und Photovoltaik auf einem guten Weg. Der Schutz unseres Wassers und eine möglichst autarke Versorgung haben Priorität.
Unsere Stadt lebt von ihren Vereinen, welche weiterhin eine bestmögliche Unterstützung verdienen. Orte der Begegnung und Gemeinschaft zu schaffen, ist immens wichtig, weshalb ich mich für einen Jugendtreffpunkt und einen regionalen Markt einsetze. Auch die Jugend möchte ich stärker einbinden, etwa durch Jugendvertreter im Stadtrat oder ein Jugendparlament. Mein Anspruch ist es, Bürgermeister für alle Menschen zu sein, unabhängig von Parteigrenzen.
Euer Thomas Döring