Pfarrgemeinderatswahl wirft ihre Schatten bereits voraus

von Redaktion

Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und Seelsorgeteam berichten bei der Pfarrversammlung

Schönberg – Bei der Pfarrversammlung wurde ausführlich aus Sicht des Pfarrgemeinderates, der Kirchenverwaltung und des Seelsorgeteams den Pfarrangehörigen berichtet. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Florian Kirmeier konnte zu der Versammlung auch Pfarrer Franz Eisenmann, die Verwaltungsleiterin Karin Löw, sowie Bürgermeister Alfred Lantenhammer begrüßen.

Das Jahr war geprägt von festlichen Gottesdiensten wie Erstkommunion, Firmung im Pfarrverband, den Oster,- Pfingst,- und Weihnachtsgottesdiensten sowie Gottesdienste oder Angebote für Senioren und Kranke in der Pfarrei, die gut angenommen wurden. Bei der Feier zum 60. Geburtstag von Pfarrer Franz Eisenmann gratulierte auch die Pfarrei Schönberg herzlich.

Zwischen den Jahresberichten lockerten die Ministranten die Versammlung wieder mit einer Einlage auf. In fünf Kategorien wurde das Wissen der Anwesenden rund um Kirche und Gottesdienst auf die Probe gestellt.

Der Kirchenpfleger Anton Rauscheder berichtete über die Finanzen der Pfarrei und ausgeführte Arbeiten. Das Thema „Friedhofsmauer“ beschäftigt die Verwaltung fast jährlich. Der sehr alte Teil in Richtung Bäckerei Jung wurde im letzten Jahr mit einem Betrag von 16.505 Euro von der Firma Sprung saniert. Vom Ordinariat wurde 2025 ein Haushaltszuschuss von 31.300 Euro und in der kleinen Baulast ein Betrag von 21.128 Euro gewährt. Die Erntedank-Sammlung erbrachte ein Spendenergebnis von 3.600 Euro. Die Sternsinger sammelten 2025 einen Betrag von 2.630 Euro. Gute Erfahrungen machte die Verwaltung mit der externen Vergabe der Grabsteinprüfung, so der Kirchenpfleger, sie wird in diesem Rahmen weitergeführt. Wartungsarbeiten wie an Glocken oder Lautsprecheranlage wurden durchgeführt. Für die Liederanzeiger wird eine Neuanschaffung auf Dauer unumgänglich sein. Das Pfarrhaus ist derzeit an das Landratsamt für die Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen vermietet. Hierfür wurden 2025 6.125 Euro an Mieteinnahmen erzielt.

Ein großes Anliegen ist dem Kirchenpfleger Anton Rauscheder ein neuer Außenanstrich für die Schönberger Pfarrkirche, sie soll wieder in neuem Glanz erstrahlen. Erste Kontakte mit dem Ordinariat haben bereits stattgefunden. Pfarrer Franz Eisenmann zeigte sich in seinen Grußworten froh darüber, das im Herbst keine Veränderungen im Seelsorgeteam seitens des Ordinariats vorgenommen wurden und so die Seelsorge mit großer Unterstützung der ehrenamtlichen Mitarbeiter so gut wie möglich laufen kann.

Pfarrer Eisenmann sprach noch die bevorstehende Pfarrgemeinderatswahl am Sonntag, den 1. März, in allen Pfarreien an. Er bat um rege Beteiligung, auch um die Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit zu würdigen. Im Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ meldete sich Peter Eberl zu Wort. Er fragte nach, ob die Uhr über der Empore nicht wieder instand gesetzt werden könnte. Der Gemeindearchivar Hans Hötzinger bat darum, die noch vorhandenen Skizzen und Zeichnungen zum Kirchenbau in Schönberg, die in Oberbergkirchen lagern, durch die Anschaffung von Planrollen oder Kartons besser vor Staub und Lichteinflüssen schützen zu können.

Ein besonderer Dank ging zum Schluss der Versammlung an die „Betreuer“ der drei Filialkirchen und an alle, die in jeglicher Weise zu einer guten Zusammenarbeit in der Pfarrei, aber auch mit der Gemeinde Schönberg beitragen. ann

Artikel 1 von 11