Anna Meier vor dritter Amtszeit

von Redaktion

Bürgermeisterin auch diesmal ohne Gegenkandidaten

Oberneukirchen – Anna Meier, seit 2014 Bürgermeisters von Oberneukirchen, tritt auch bei der Kommunalwahl 2026 wieder an und peilt damit ihre dritte Amtszeit an.

Wie schon 2020 hat die 58-Jährige keinen Gegenkandidaten und steht am 8. März allein auf dem Stimmzettel. Wir haben Anna Meier (FW/WG Oberneukirchen) gefragt: Was sind Ihre wichtigsten Themen für und in Oberneukirchen? Das ist ihr Beitrag.

Meier: Oberneukirchen gehört zu den kleineren Gemeinden des Landkreises Mühldorf. Man kennt sich und weiß den Dorfcharakter zu schätzen. Die Bürgernähe ist ein angenehmer und wichtiger Bestandteil meiner Tätigkeit als Bürgermeisterin.

Deshalb – und weil mir die Belange meiner Gemeinde sehr wichtig sind – stelle ich mich in Oberneukirchen für weitere sechs Jahre für das Amt der Bürgermeisterin zur Verfügung.

Derzeit bauen wir ein Haus für unsere Kinder: Das Haus ONKids für Grundschulkinder, das eine Kinderkrippe, einen Kindergarten und einen Kinderhort beinhalten wird, soll im September 2026 seine Tore öffnen. Die Fertigstellung läuft auf Hochtouren. Ein wichtiges Projekt – für die Familien und für das ganze Dorf.

Unsere Kläranlage entspricht leider nicht mehr den Voraussetzungen und muss saniert werden. Nach vielen Vorarbeiten sind die Planungen fertig und so kann noch in diesem Jahr mit der Umsetzung begonnen werden.

Der Breitbandausbau befindet sich in der vierten und letzten Ausbaustufe. Auch hier sind die Planungen abgeschlossen und das Projekt kann starten. Nach diesem Ausbau ist Oberneukirchen komplett ausgebaut.

Zudem will die Gemeinde Oberneukirchen Bauland gewinnen. Die jungen Erwachsenen sind uns sehr wichtig und wir möchten ihnen ermöglichen, in Oberneukirchen beheimatet zu bleiben.

Ein Projekt möchte ich in den kommenden sechs Jahren weiterverfolgen: Den Erwerb von Gewerbegrund. Um unser langersehntes „Handwerkerdorf“ mit seinen vielen Hürden, doch noch umzusetzen.

Steckbrief

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