Schwindegg – 2020 war die Bürgermeisterwahl in Schwindegg noch eine spannende Sache: Letztlich entschied Roland Kamhuber (CSU) mit 52,5 Prozent der Wählerstimmen das Duell gegen Karl-Michael Dürner (Bürgerliste – 47,5 Prozent) knapp für sich – bei einer Wahlbeteiligung von 66,4 Prozent.
Sechs Jahre später gibt es in Schwindegg keinen Zweikampf mehr. Amtsinhaber Roland Kamhuber steht alleine auf dem Stimmzettel und hat keinen Gegenkandidaten. Wir haben ihn gefragt: Was wollen Sie weiterhin in und für Schwindegg bewegen? Das ist sein Beitrag.
Kamhuber: Engagiert, verantwortlich, verlässlich – diese drei Begriffe haben mich bereits vor sechs Jahren während meiner Bewerbung um das Bürgermeisteramt geleitet. Sie stehen nach wie vor für meinen persönlichen Anspruch, die vor uns liegenden Aufgaben gemeinsam anzupacken.
Denn Zukunft entsteht dort, wo Ideen wachsen und wo Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Und dieses „Miteinander etwas bewegen“ ist auch in den kommenden Jahren meine Motivation.
Denn die Herausforderungen der Zukunft warten nicht. Das bedeutet unter anderem, unsere laufenden Projekte wie den Neubau der Kläranlage konsequent umzusetzen, stetige Sanierung unserer Straßen und Brücken, die Stärkung von Vereinen und Ehrenamt sowie ein bedarfsgerechter Ausbau unserer Kinderbetreuung.
Darüber hinaus natürlich die Sorgen und Befürchtungen der Menschen aufgreifen, wie zum Beispiel beim Bahnausbau. Die Aufgaben, welche dieses Großprojekt für unsere Gemeinde parat hält, sind sowohl vielfältig als auch individuell hochkomplex.
Der zweigleisige Bahnausbau bedeutet nicht nur neue Technik für veraltete mechanische Stellwerke – der zweigleisige Bahnausbau bedeutet für unsere Gemeinde Veränderung. Und das müssen wir im Blick haben, denn da geht’s unter anderem um: bestmöglichen Lärmschutz, Neubau von großen Brückenbauwerken, aber auch die Sicherstellung der Erreichbarkeit zu unserem Ort.
Das sind große Themen – und um diesen gerecht werden zu können, liegt mein Fokus auf einer zukunftsorientierten Gemeindeentwicklung. Dazu braucht’s neben Sachverstand auch Ideen, Mut und Überzeugungskraft. Ich bin mir sicher, dass ich durch meine persönliche Erfahrung als Bürgermeister, durch meine gute Vernetzung in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie durch meine professionelle, sachliche und engagierte Arbeit die Weiterentwicklung unserer Gemeinde auch in Zukunft erfolgreich gestalten werde.
Nicht nur auf dem bisher Erreichten ausruhen, sondern vielmehr darauf aufbauen – so lautet die Devise. Dafür stehe ich auch weiterhin fest an Ihrer Seite!