Aschau – Bei der Bürgerversammlung in Aschau brachten Bürger ihre Anliegen bei Bürgermeister Christian Weyrich vor, zu denen er Rede und Antwort stand.
Musikvereinsvorsitzender Wolfgang Duschek dankte der Gemeinde für die unkomplizierte Unterstützung bei der Beseitigung eines Wasserschadens. Da das Gebäude der Gemeinde gehört, ist eine Sanierung – abgesehen vom Wasserschaden – auch aufgrund des Alters mittlerweile fast notwendig.
Kostenrahmen
für Sanierung
Bürgermeister Weyrich gab einen Kostenrahmen für die Sanierung von etwa 250.000 Euro an. Diese Summe umfasst nicht nur die Beseitigung des Wasserschadens, sondern auch energetisch sinnvolle Maßnahmen wie die Erneuerung der Fassade und der Fenster.
Birgit Röhrich merkte an, dass bei der Verlegung der Glasfaser in der Schillerstraße der durch die Firma neu aufgebrachte Asphalt etwa ein Zentimeter zu hoch ist und so das Wasser bei Regen nicht mehr richtig abfließen kann und stehen bleibt. Bürgermeister Weyrich dankte für den Hinweis. Er wusste selbst noch nicht von dieser Thematik, versprach aber, schnellstmöglich eine Lösung zu finden. Altbürgermeister Alois Salzeder interessierte sich für die Wirtschaftlichkeit der Geothermie, besonders für mögliche Anschluss- und Energiekosten für den Verbraucher. Bürgermeister Weyrich konnte dazu noch keine konkreten Zahlen vorlegen, da die Vertragsverhandlungen mit den Stadtwerken Waldkraiburg noch laufen. Die Konditionen könnten aber in etwa so wie in Waldkraiburg sein. Fakt ist jedoch, dass die Geothermie erst durch die Großabnehmer im Industriegebiet wirtschaftlich wird, was allein durch die Abnahme für Wohnbauten nicht zu erreichen wäre.
Georg Ametsbichler fragte, warum nur die Kirchenaustritte bekannt gegeben wurden und nicht die Kircheneintritte. Pater Pawel Klos konnte aufklären, dass der Austritt aus der Kirche bei der Gemeinde erfolgt, der Eintritt jedoch bei der Pfarrgemeinde beziehungsweise beim Pfarrer stattfindet und die Gemeinde daher keine Zahlen darüber hat. Er vermutet, dass die Zahl der Austritte auch nicht so hoch wäre, wenn man sich dazu bei der Kirchengemeinde beziehungsweise beim Pfarrer melden müsste.
Anni Salzeder fragte nach vorhandenen Zahlen zur Haltebucht beziehungsweise wie viele Lastwagen dort pro Tag halten würden. Bürgermeister Weyrich erklärte, dass es keine statistischen Erhebungen gibt. Die Erfahrung zeige jedoch, dass der Bedarf vorhanden sei. Sebastian Heimerl aus Thann fragte nach Informationen zum neu geplanten Gewerbegebiet, ob bereits Bewerbungen vorliegen beziehungsweise was dort geplant ist. Bürgermeister Weyrich erklärte, dass der Bewerbungsstart erst Mitte des Jahres ist, es aber bereits Firmen gebe, die Interesse bekundet haben. Konkrete Aussagen sind jedoch erst möglich, wenn alle Bewerbungen final vorliegen und gesichtet wurden.