Kurzfilme mit starken Themen

von Redaktion

Töging – Im Rahmen eines Filmfests in der evangelischen Kirche werden heute ab 19 Uhr Kurzfilme gezeigt. Sie handeln von Menschen, deren Lebensrealitäten nur selten im Film erzählt werden: Strafgefangene, Arbeitslose, Migranten, Geflüchtete, Streetgangs und Bewohner eines Berliner Arbeiterviertels.

Die Geschichten wurden vom Regisseur Rolf Teigler zusammen mit den Darstellern und Darstellerinnen entwickelt. Neue Namen, andere Familienkonstellationen und dennoch ganz eng an den eigenen Biografien der Protagonisten angelehnt. Es sind deren Konflikte und ihre Erfahrungen, aus denen Filme mit starken Themen entstanden sind.

Professionelle Filmschaffende aus den Bereichen Kamera, Ton, Montage, Musik, Kostüm oder Produktion unterstützen die Projekte. Die Zusammenarbeit gilt als Beispiel für eine künstlerische Praxis, die gesellschaftliche Realität konsequent einbezieht und Menschen zu Wort kommen lässt, die im öffentlichen Diskurs häufig überhört werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung steht Teigler mit einem der Darsteller für Gespräche und Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. reu

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