Isener-Gruppe muss Leitungen ersetzen

von Redaktion

Sanierungen in Schwindkirchen werden fortgesetzt – Teile der Herzog-Albrecht-Straße kommen hinzu

Schwindegg – In der Sitzung des Wasserzweckverbands Isener-Gruppe, die dieses Mal im Sitzungssaal im Rathaus stattfand, wurde über eine Darlehensaufnahme entschieden. Für die Investitionen für 2026 steht eine Kreditaufnahme an. Momentan gibt es noch keine Baumaßnahmen, für die ein Darlehen nötig wäre. Daher soll das Darlehen erst aufgenommen werden, wenn es nötig ist, die Aufnahme sollte aber bei Bedarf möglich sein. So beschloss der Verbandsrat einstimmig, dass bereits Angebote über 500.000 Euro eingeholt werden sollen.

Rohrbrüche richten
große Schäden an

Zu den Informationen am Ende der kurzen Sitzung gehörte die Nachricht, dass sich im nördlichen Bereich der Herzog-Albrecht-Straße in Schwindegg in letzter Zeit die Rohrbrüche häufen. Ein Rohrbruch im Juni 2025 hatte 50 Meter Straße unterspült und enorme Schäden verursacht. Ein Rohrbruch im Februar 2026 konnte rechtzeitig entdeckt werden. Um weitere Schäden zu vermeiden, soll die Herzog-Albrecht-Straße auf einer Länge von 120 Metern noch in diesem Jahr saniert werden. Das Gebiet erstreckt sich von der Mühldorfer Straße bis zur Kreuzung Freiherrstraße. Die Leitungen von der Kreuzung zur Freiherrstraße nach Süden und Osten in den Ursulinenring wurden später gebaut. Sie sind von 1990 und hier sind noch keine Schäden aufgetreten.

Für die Sanierung des Leitungsnetzes in Schwindkirchen im vergangenen Jahr sind Kosten von etwas über einer Million Euro angefallen. Dafür wurden 970 Meter Hauptleitungen und die Grundstücksanschlüsse neu verlegt. Bei den Arbeiten wurden weitere Schwachstellen erkannt und bereinigt. Die Kostenschätzung wurde nicht überschritten. Eine Kostensteigerung von rund vier Prozent war durch die zusätzlichen Arbeiten entstanden.

Der nächste Schritt in 2026 wird eine weitere Sanierung des Leitungsnetzes in Schwindkirchen sein. Die Planungen dafür laufen. Die Anwohner werden zeitnah informiert.

Sowohl die Sanierungen, als auch die Neuanschlüsse führten im Jahr 2025 zu vielen Baustellen und zu hoher finanzieller Belastung des Wasserzweckverbands.

Insgesamt wurden rund 2.100 Meter Hauptleitungen neu gebaut. Dafür war eine Darlehensaufnahme in Höhe von 800.000 Euro nötig. Weil Zins und Tilgung die kommenden Wirtschaftspläne belasten, kann sich der Wasserzweckverband Isener-Gruppe Sanierungen wie in Schwindkirchen nur alle zehn Jahre leisten. Seit etwa 20 Jahren wird Schritt für Schritt das Leitungsnetz saniert. Gusseiserne Leitungen, genauer gesagt duktiles Gusseisen, werden durch PVC-Leitungen ersetzt. Inzwischen konnte der Anteil der alten, anfälligen Leitungen auf 70 Prozent reduziert werden.

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