Neuer Versuch, Ebbe in der Kasse zu beenden

von Redaktion

Geldbeutelwaschen am Brunnen 1727

Mühldorf – Eigentlich war es der süße Bene, der den Großen problemlos die Schau stahl, obwohl das Geldbeutelwaschen an sich schon eine wirklich sehenswerte Sache gewesen ist. Bene sorgte jedenfalls gemeinsam mit seinem Papa Martl und Allrounder Andi Seifinger für die passende musikalische Stimmung am Brunnen 1727, in der Nähe des Rathauses.

Der Brauch, am Aschermittwoch Geldbörsen in Brunnen zu tauchen, geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Sinn des Spektakels ist es, nach der kostenintensiven Faschingszeit die finanzielle Ebbe im Geldbeutel zu beenden und neues Geld für das laufende Jahr heranzuziehen. Wie das funktioniert, machten Bürgermeister Michael Hetzl, Stadtkämmerer Fabian Zierhofer, Prinzessin Geli und Prinz Markus sowie Mühldorfs Dritte Bürgermeisterin Christa Schmidbauer vor. Viele Schaulustige, die sich nicht nur über das Freibier von Innbräu und die Fischsemmeln von Globus freuten, tauchten ebenfalls ihre Geldbeutel ins kalte Wasser.

„Letztes Jahr nützte es leider nichts“, meinte ein Herr, aber er will die Hoffnung nicht aufgeben und startete dieses Mal einen weiteren Versuch. Das Prinzenpaar Geli I. und Markus III. ist aber nicht nur zum Geldbeutelwaschen erschienen, sie brachten den Rathausschlüssel mit, den sie am 11.11. dem Bürgermeister abgenommen hatten. huc

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