Niederbergkirchen – Werner Biedermann (CSU/Niederbergkirchner Bürgerliste), seit 2008 Bürgermeister, stellt sich am 8. März zur Wiederwahl. Wir haben den Kfz-Meister gefragt: Was wollen Sie bis 2032 in und für Niederbergkirchen bewegen? Das ist sein Beitrag.
Biedermann: In den 18 Jahren meiner Dienstzeit als ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Niederbergkirchen war das Ziel, die Gemeindefinanzen einer Pro-Kopf-Verschuldung von circa 1.400 Euro im Jahr 2008 in einen positiven Haushalt zu führen. Dies ist mit den drei verschiedenen Gemeinderats-Gremien – immer mit Blick auf die Finanzierbarkeit, Machbarkeit und Durchführung – geschehen.
Nur ein Miteinander um die Sache ist zielführend. Es stehen Aufgaben wie Katastrophenschutz in der Gemeinde an, die eine Einrichtung wie den sogenannten „Leuchtturm“ betreffen. Bei der Wasserversorgung durch die Niederbergkirchner Wassergenossenschaft ist bei der Erweiterung zum Notverbund in der nächsten Zeit Handlungsbedarf.
Im Schulwesen an unseren beiden Grundschulstandorten ist die Modernisierung für die erhöhten Schülerzahlen notwendig. Durch den Neubau/Anbau des kirchlichen Kindergartens im Jahr 2021/22 konnte die steigende Nachfrage an Kindergartenplätzen erfüllt werden. Die Nachfrage nach Hortplätzen wird in Zusammenarbeit mit der kirchlichen Verwaltung ständig abgestimmt und vereinbart.
Der Glasfaserausbau für die Gemeinde ist seit September 2025 vertraglich vereinbart und wird bis September 2028 in der Fläche ausgebaut. Energetische Maßnahmen sollen die nächsten Jahre in den gemeindlichen Liegenschaften umgesetzt werden. Auch die Digitalisierung ist in der Gemeinde weiter zu modernisieren.
Die Ausstattung der gemeindlichen Feuerwehren wurde in den vergangenen Jahren stets modernisiert und soll auch weiterhin auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Sicherheit für alle ehrenamtlichen Feuerwehrler hat mit moderner Ausrüstung oberste Priorität. Dies war in Verhandlungen für die Beschaffung immer ein Anliegen – auch der Gemeinderäte in den vergangenen Jahren.
Mein Wunsch wäre es, in der vierten Amtszeit weiterhin einen Gemeinderat mit Rat und Tat an meiner Seite zu haben, der in Diskussionen, Gesprächen und Verhandlungen nicht die Sache aus den Augen verliert und zum Wohle unserer Bürger und der Gemeinde finanzierbare Entscheidungen trifft.