Mit dem neuen Feuerwehrauto wird ein wichtiger Dienst geleistet

von Redaktion

Jahresversammlung der Feuerwehr mit Ehrung langjähriger Mitglieder – 2029 wird 150-jähriges Bestehen gefeiert

Waldkraiburg/St. Erasmus – Langjähriger aktiver Feuerwehrdienst wurde in der Jahresversammlung der Feuerwehr St. Erasmus im Gerätehaus, der ein Gedenkgottesdienst in der Filialkirche vorausging, gewürdigt. Die Auszeichnung für 40-jährige aktive Dienstzeit mit Überreichung des Feuerwehr-Ehrenkreuzes hatten sich Anton Roß und Lorenz Schmidinger verdient. Seit 25 Jahren leisten Thorsten Klaszki, Josef Manstetter und Christian Obermaier (Asbach) aktiven Dienst.

Der stellvertretende Landrat Richard Fischer ehrte die Feuerwehrmänner und Bürgermeister Robert Pötzsch, die Vorstandschaft sowie Vertreter der Kreisbrandinspektion gratulierten dazu.

Neu in die aktive Wehr wurde Lukas Pongratz aufgenommen. Kommandant Josef Manstetter nannte als Höhepunkt im vergangenen Jahr die Inbetriebnahme und Segnung des neuen Feuerwehrautos HLF 10. Er zählte in seinem Rückblick 32 Einsätze auf. Davon wurde 14-mal zu Bränden und zu 13 THL-Einsätzen ausgerückt sowie drei Sicherheitswachen gestellt. Dabei leisteten 335 Aktive 458 Einsatzstunden. Zudem fanden 93 Übungen mit 1145 Stunden statt, darunter zwei Großübungen in Pürten und Aschau-Werk.

Von 37 Aktiven wurden noch 577 Stunden für Ausbildungen in Lehrgängen und für Leistungsabzeichen absolviert. Ebenso waren Arbeitsdienste am Feuerwehrhaus notwendig. Vorsitzender Sebastian Sieghart erwähnte unter anderem die Teilnahme bei Wattturnieren, beim Volkstrauertag, der Florianimesse sowie bei der Eisstock-Ortsmeisterschaft. Die Trasner Wehr war beim Christkindlmarkt, Volksfestauszug und 75-Jahre-Festakt in Waldkraiburg, bei neun Feuerwehrfesten und weiteren Veranstaltungen präsent und veranstaltete das Hallenfest.

In der Vorschau nannte Sieghart am Freitag, 27. Februar, den Italienischen Abend in Pürten sowie am Sonntag, 7. Juni, das Radlerfest, zudem drei Feuerwehrfeste und das eigene Hallenfest am Sonntag, 11. Oktober. Weiter gab er bekannt, dass im Jahr 2029 das 150-jährige Bestehen der eigenen Wehr gefeiert wird.

Anfang 2026 zählte die Feuerwehr 218 Mitglieder, davon 51 aktive, 150 passive und fördernde sowie 15 Jugendliche und sieben Ehrenmitglieder, wovon noch fünf aktiv dabei sind.

Jugendwartin Katharina Schmidinger berichtete von den 15 Jugendlichen, dass sie in 31 Gruppenabenden und Übungen insgesamt 310 Stunden Jugendarbeit geleistet haben. Zudem waren die Trasner beim FAZ-Zeltlager, Kreis-Hallenfußballturnier, Löschwassersuchwanderungen, Hallenfest sowie einigen Ausbildungen präsent. Zehn Jugendliche absolvierten den Wissenstest und fünf die Bayerische Jugendleistungsspange. Ein Ausflug wurde zum Lasertag nach München gestartet und ein Erste-Hilfe-Kurs abgehalten.

Die Mannschaftsstärke beim Atemschutz beträgt derzeit 16 Männer und Frauen, gab Dominik Inselsperger an. 16 Brandeinsätze mit 75 Stunden und elf Übungen mit 95 Stunden standen dabei zu Buche. Zudem ergaben sich durch die Einweisung von vier neuen Atemschutzgeräteträgern weitere 106 Übungsstunden. Neun gemeinsame Funkübungen in 62 Stunden entnahm Bettina Frank aus dem Bericht von Matthias Obermaier. Kassier Johannes Kapsegger berichtete in der Jugendkasse von einem Minus über 2.489 Euro und in der Feuerwehrkasse von einem Plus über 2.084 Euro.

Stellvertretender Landrat Richard Fischer sah die Auszeichnung von 155 aktiven Feuerwehrjahren als ehrenvolle Aufgabe und erwähnte, dass die 72 Wehren im Landkreis auch bei Naturkatastrophen gefordert sind. „Beim Alarm laufen alle los, so wie es auch jetzt gerade der Fall war“, stellte Bürgermeister Robert Pötzsch fest. Er freute sich über das neue Fahrzeug, mit dem wichtiger Dienst geleistet wird. Kreisbrandinspektor Bernd Michel lobte die gute Ausbildung und Jugendarbeit und dankte ebenso allen für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Wehr zum Wohl der Gemeinschaft. bac

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