Ruf nach einer autofreien Zone am Stadtplatz

von Redaktion

„Wertvolles Wahrzeichen von Mühldorf – oder: Warum der Stadtplatz 74 eine große Zukunft hat“, vom 23. Februar:

Es hat in den vergangenen Jahren durchaus positive Entwicklungen in Mühldorf gegeben, und ich begrüße insbesondere die Renovierung des Gebäudes am Stadtplatz 74. Mit Freude lese ich, dass viele lange leer stehende Gebäude endlich wieder für Geschäfte und Wohnungen zur Verfügung stehen. Dennoch bleibt weiterhin viel zu tun.

Die von Bürgermeister Hetzl bereits vor sechs Jahren angekündigte Neugestaltung des Stadtplatzes ist bis heute nicht abgeschlossen. Vieles wirkt, als sei es stillschweigend aufgegeben worden. Es fehlen nach wie vor sichere und durchgängige Fahrradwege. Statt des versprochenen Parkhauses hinter dem Stadtplatz herrscht weiterhin Verkehrschaos. Dringend benötigt werden Parkmöglichkeiten außerhalb der Altstadt sowie ein funktionierendes Parkleitsystem.

Es sollte zumindest ein Teil des Stadtplatzes zu einer autofreien Zone werden. Auch das Gebäude am Stadtplatz 58 – ein denkmalgeschütztes ehemaliges Kloster, später Kindergarten – steht weiterhin leer.

Bei der Bürgerversammlung am Anfang des Jahres wurde angekündigt, hinter dem Gebäude Geschäftsräume, Wohnungen und Verwaltungsräume zu errichten sowie den rückwärtigen Garten abzureißen. Warum werden die Bürger in solche Planungen nicht stärker einbezogen? Ich hoffe, dass der nächste Stadtrat und die künftige Bürgermeisterin oder der künftige Bürgermeister die notwendigen Schritte entschlossen angehen und den Stadtplatz nachhaltig verbessern.

Tabitha Elkins

Mühldorf

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