Ruperti-Gymnasium erfolgreich bei „Experimente antworten“

von Redaktion

Acht Schüler bei Wettbewerb des bayerischen Kultusministeriums ausgezeichnet – Zweite Runde wartet

Mühldorf – Wieder einmal nahmen Schüler des Ruperti-Gymnasiums am Wettbewerb „Experimente antworten“ teil, wieder einmal konnten sie dabei beachtliche Erfolge erzielen. Der Wettbewerb „Experimente antworten“ des bayerischen Kultusministeriums ist ein naturwissenschaftlicher Schülerwettbewerb, der Kinder und Jugendliche dazu anregt, eigenständig zu forschen, zu experimentieren und ihre Beobachtungen fachlich fundiert zu erklären.

Die Aufgabenstellungen verbinden Alltagsphänomene mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen und fördern neben Experimentierfreude auch präzises wissenschaftliches Arbeiten. Diesmal lautete das Thema „Papier ist geduldig!“ Da Papier viele nützliche Eigenschaften hat, wird es im Alltag oft verwendet. Im Wettbewerb war die Saugfähigkeit von Papier zu untersuchen: Fünf verschiedene Papiersorten wurden jeweils in ein Wasserglas (das Wasser mit einigen Tropfen Tinte gefärbt) gelegt und nach drei Minuten wurde die Saughöhe der Farblösung gemessen.

Die Kinder stellten mithilfe eines Schöpfrahmens auch ihr eigenes Papier her, färbten dieses, zum Beispiel mit Zitronensaft oder Kurkuma und sie fabrizierten eine Grußkarte. Im Rahmen der Preisverleihung am Ruperti-Gymnasium freut sich die Schule über das große Engagement der Schüler. Oberstudiendirektor Markus Höß ehrte die siegreichen Schulkinder: „Ich bin hocherfreut, euch Teilnehmer am Wettbewerb ‚Experimente antworten‘ zu ehren. Toll, wie ihr gearbeitet habt, ob im Team oder allein. Es ist spannend, zu forschen, zu knobeln, herauszufinden, was die beste Lösung ist“.

Isabell Velezdi und Lina Sachs, beide aus der Klasse 9d, schlossen den Wettbewerb mit „großem Erfolg“ ab und erhielten neben der obligatorischen Urkunde einen Turnbeutel überreicht. Den bekamen auch Mark Gerhardt aus der 5a und Jakub Gunawan aus der 6b. Anton Hoffmann und Anton Karosser besuchen die 5a, sie erzielten einen Erfolg. Die Geschwister Matzinger kommen aus Mettenheim. Die Siebtklässlerin Emelie Matzinger und ihre Schwester Sophia aus der fünften Jahrgangsstufe konnten ebenfalls einen „großen Erfolg“ verbuchen. Emelie hatte sich auch in den vorhergehenden Jahren bereits erfolgreich an diesem Wettbewerb beteiligt.

Oberstudienrätin Stefanie Frisch, die den Wettbewerb betreut, gab einen Ausblick: „Es geht jetzt in die zweite Runde. Jedes Kind aus der Forscherklasse kann dabei teilnehmen und es bietet sich zugleich die Möglichkeit, sich für den Superpreis zu qualifizieren“. Das neue Thema lautet im Übrigen „Handwärmer“. hra

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