Dickes Lob für die tüchtigen Retter

von Redaktion

Taufkirchener Feuerwehr: „Retten, löschen, bergen, schützen“ – 16 Einsätze

Mühldorf/Taufkirchen – „Retten, löschen, bergen, schützen“ – ohne die freiwillige Feuerwehr geht in Deutschland nichts. Ihrem Leitspruch folgend, löschen die tüchtigen Feuerwehrleute Brände, bergen Verletzte nach Verkehrsunfällen und sind bei Unwettern gefragt. Technische Hilfeleistung, also Maßnahmen zur Gefahrenabwehr für Menschen, Tiere und Umwelt, stellen aufgrund konstant steigender Einsatzzahlen in diesem Bereich mittlerweile einen wesentlichen Schwerpunkt ihres vielfältigen Aufgabenspektrums dar. Die Feuerwehrleute sind das Rückgrat des deutschen Brand- und Katastrophenschutzes – ohne sie wäre eine flächendeckende Notfallversorgung finanziell und organisatorisch nicht leistbar. Und dennoch sind rund 95 Prozent aller Feuerwehrleute in unserem Land ehrenamtlich tätig – so auch die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Taufkirchen.

Gemeinsame
Termine

In ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung im Vereinsgasthaus Sahlstorfer nutzten sie die Gelegenheit, um gemeinsam zu reflektieren und den Blick nicht nur auf die Einsätze, Übungen und Versammlungen des vergangenen Jahres zu richten, sondern auch auf zahlreiche Veranstaltungen und Feierlichkeiten, bei denen die Taufkirchener Feuerwehrleute Präsenz zeigten. Nach dem andächtigen Totengedenken eröffnete Vorstand Herbert Otterstein die Zusammenkunft. „Das vergangene Feuerwehrjahr war voller Höhepunkte. Das Maibaumaufstellen in Grünthal, der Besuch auf den Feuerwehrfesten unter anderem in Peterskirchen und Garching, das Zeilinger Gartenfest, unsere Fahnensegnung und Fahrzeugweihe oder die Hochzeit von Anna und Benedikt Galneder sind nur einige der Ereignisse, an die wir mit Freude zurückdenken können“, so Otterstein.

Im Anschluss an den Kassenbericht knüpfte Rainer Fortenbacher, Erster Kommandant, mit einem Überblick über Dienstversammlungen und interne Veranstaltungen an. Dabei erwähnte er unter anderem das BOS-Treffen im Landratsamt Mühldorf, den Fahrzeugtag rund um das Gemeindezentrum, den Test der Notstromversorgung oder die Wahl des Kreisbrandrats.

Außerdem blickte Fortenbacher auf diverse Übungen und Ausbildungen zurück. Darüber hinaus gab er einen Überblick über die insgesamt 16 Einsätze und 225 Einsatzstunden im Jahr 2025. Diese setzten sich zusammen aus einem Brandeinsatz, acht Einsätzen technischer Hilfeleistung, einem ABC-Gefahrguteinsatz und sechs sonstigen Tätigkeiten. Mit großem Stolz lauschten die Anwesenden anschließend dem Bericht von Jugendwart Thomas Otterstein über die Jahreshöhepunkte der Jugendfeuerwehr Taufkirchen-Zeiling. Insgesamt 23 Übungsabende, die Teilnahme an den Löschwassersuchwanderungen in Gumattenkirchen, Oberneukirchen und Gars, der Aufbau der traditionellen Steckerlfischparty oder das Jugendzeltlager am Feuerwehrausbildungszentrum in Mühldorf sind nur einige Highlights, die dem Feuerwehrnachwuchs in Erinnerung bleiben. Stolz berichtete Otterstein über einen Zuwachs im vergangenen Jahr von 13 feuerwehrbegeisterten Jugendlichen. Das Aushängeschild Taufkirchens zählt somit insgesamt 38 Jugendliche. Feierlicher Höhepunkt des Abends waren die Ehrungen von Monika Richter für zehnjährige aktive Dienstzeit, Georg Bichler für 40-jährige aktive Dienstzeit sowie von Manfred Bichlmaier, Christoph Drexler, Franz Galneder, Florian Kohl, Sebastian Löw und Christian Wishuber für 25-jährige Dienstzeit.

Warme Worte voller Wertschätzung richtete abschließend die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag an die Feuerwehrleute: „Ihr gebt ein Beispiel an Kameradschaft und das ist in unserer heutigen Zeit, wo eigentlich jeder nur an sich denkt, so wichtig. Euer Engagement spricht für den Zusammenhalt in Taufkirchen. Es ist einfach ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ihr da seid, wenn’s brenzlig wird.“

Mit Herzblut
bei der Sache

Und auch Taufkirchens Bürgermeister Alfons Mittermaier zeigte sich dankbar: „Es ist einfach nur beeindruckend, was da das ganze Jahr bei euch los ist und mit welchem Herzblut ihr euch rund um die Uhr in unserer Gemeinde engagiert.“

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