Den Wert der Demokratie betont

von Redaktion

Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Engelsberg

Engelsberg – Erfreulich viele Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Engelsberg ins Gasthaus Babinger gekommen. Nach Begrüßung und Totengedenken ging Ortsvorsitzender Martin Lackner in seinem Rechenschaftsbericht für das Jahr 2025 auf die Veranstaltungen und Wahlen ein. Bei der Jahreshauptversammlung am 14. Februar 2025 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt. Der Ortsverband hat derzeit 60 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 63,9 Jahren. Das sei sehr hoch, wie in vielen anderen Ortsverbänden auch. Positiv ist, dass die „Durchschnittsverweildauer“ beim Ortsverband 28 Jahre beträgt. Es sei recht schwierig, junge Leute zu motivieren, einer Partei beizutreten. Man habe dies versucht und die Engelsberger Jungwähler zu einer Fahrt in den Landtag eingeladen. Die Resonanz sei überraschend gewesen, denn niemand wollte mitfahren, bedauerte Lackner.

Ohne Parteien funktioniere Demokratie nicht, erinnerte Lackner. Neben der Jahresversammlung fanden noch zwei Vorstandssitzungen statt und an einigen Veranstaltungen im Kreisverband beteiligte sich der Ortsverband.

Lackner erinnerte an die Bundestagswahl mit gutem Ergebnis für die CSU in Engelsberg und auch an die Landratswahl im vergangenen Jahr. Er als Landratskandidat der CSU im Landkreis hatte es nicht geschafft, den Landratsposten zu gewinnen, deshalb wollte er dazu auch nichts mehr sagen. Jedoch sei der Ortsverband und auch die heimische Engelsberger Bevölkerung voll hinter ihm gestanden, was ihn sehr gefreut habe.

Kassier Christian Blickberndt erläuterte die Einnahmen und Ausgaben des Ortsverbandes. Er musste von einem großen Minusbetrag von 8.448 Euro berichten. Er rechtfertigte das damit, dass sich der Ortsverband für die Landratswahl 2025 mit 10.000 Euro beteiligt habe. Der Fehlbetrag sei mit Rücklagen und Sparguthaben gedeckt. Michaela Heistinger hatte die Kasse geprüft und einwandfreie Kassenführung bestätigt, sodass einstimmig Entlastung erteilt wurde. Lackner sagte, dass der Beitrag zur Landratswahl bereits über Jahre angespart wurde, nämlich aus dem Mandatsbeitrag, den er jährlich erhält.

Es wurde noch nach dem „Haus der Musik“ gefragt, das die Gemeinde für die Andreasbläser herrichten wird. Dabei geht es um einen Probenraum in der kleinen Turnhalle. gg

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