Christian Weyrich bleibt im Amt

von Redaktion

CSU-Kandidat siegt in Aschau am Inn mit 61,9 Prozent

Aschau – Christian Weyrich (CSU) bleibt Bürgermeister von Aschau. Mit 61,9 Prozent setzte er sich klar gegen seine Herausforderin Claudia Jekler (Bündnis Aschau) durch und geht damit in seine zweite Amtszeit. Ein „Selbstläufer“ war die Wahl für ihn aber nicht.

Nach der Wahl richtet Weyrich schon jetzt den Blick nach vorn, denn viel Arbeit werde auf den Bürgermeister und den neuen Gemeinderat warten. „Es braucht ein gutes Team, dann können wir gut weiterarbeiten“, sagte Weyrich. Ein Bürgermeister gebe zwar die Richtung vor, aber ohne Gemeinderat würde es keine Entscheidungen geben. Deshalb müsse man als Team gut zusammenarbeiten, um erfolgreich zu sein.

Weil aktuell kontroverse Themen auf dem Tisch liegen würden, sei er realistisch an den Wahlkampf herangegangen. „Hier gibt es unterschiedliche Ansichten, damit muss man umgehen können und Stellung dazu beziehen“, sagt er. Dass seine Herausforderin „ordentlich Wahlkampf gemacht“ hat, habe die Wahl zusätzlich spannend gemacht. Daher sei er mit seinem Wahlergebnis „voll zufrieden“.

Etwas enttäuscht über den Ausgang ist Herausforderin Claudia Jekler, die als unabhängige Kandidatin für das Bündnis Aschau angetreten war. Trotzdem freue sie sich, dass sie mit 38,1 Prozent so viele Stimmen bekommen habe. Irritiert zeigte sie sich über die Wahlbeteiligung von 65,1 Prozent. Während des Wahlkampfs habe sich bei ihr nämlich ein anderes Bild abgezeichnet. „Schade, dass nicht mehr Aschauer von der Wahl Gebrauch gemacht haben.“ Ihr Eindruck der vergangenen Monate sei es auch gewesen, dass viele Bürger mit der aktuellen Situation unzufrieden seien. „Ich bin froh, dass ich mich der Wahl gestellt habe.“ Jetzt sei es wichtig, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen und Verantwortung für den Ort zu übernehmen. Ihren Mitstreitern sprach sie ihren Dank aus für die Unterstützung im Wahlkampf.Raphaela Lohmann

Artikel 1 von 11