Lohkirchen – Erst 2024 wurde die Challenge gestartet: Lohkirchen sucht einen Kommandanten. Mit Georg Wechselberger fand sich ein neuer, der die Lohkirchner Wehr kommandiert. Jetzt knapp eineinhalb Jahre später müssen die Lohkirchner wieder einen Kommandanten wählen, denn Georg Wechselberger verlässt die Gemeinde.
Gefunden wurde mit Franz Neuhofer ein neuer Kommandant. Ihm zur Seite steht Michael Schuster als sein Stellvertreter. Auch die Jugendwarte wurden neu bestimmt, um wieder im Wahl-Rhythmus zu sein. Gewählt wurden hier Maresa Stuchlik, Stefan Obermaier, Florian Niederschweiberer und Tobias Schneider.
Bevor es zur Wahl ging, hielt der Vorsitzende Georg Auer einen Rückblick auf die Tätigkeiten. In seinem umfangreichen Bericht besuchten die Floriansjünger, Gründungsfeste und vereinseigene Feste wurden abgehalten.
Im Kassenbericht konnte Anton Neuberger berichten, dass sich ein Plus von knapp 1.200 Euro auf dem Konto angesammelt hat. Kommandant Georg Wechselberger berichtete von 31 Übungen, die rund 913 Mannschaftsstunden in Anspruch nahmen. Bei 16 Einsätzen wurden 216 Mannschaftstunden geleistet. Jugendwart Maresa Stuchlik absolvierte mit ihren Team 32 Übungen, bei denen 970 Mannschaftsstunden geleistet wurden. In ihrer Vorschau gab sie an: Teilnahme an Suchwanderungen, Abnahme Deutsche Jugendflamme, Funkübungen und auch ein Ausflug stehen auf der Liste. Georg Auer lobte das extreme Engagement und die vielen Tätigkeiten bei und mit der Jugend. Die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag dankte den Feuerwehrlern für ihre wichtige Tätigkeit. „Euer Einsatz 24/7 ist eine enorme Herausforderung“. Auch ging ein Dank an die Jugendwarte für die gute Nachwuchsarbeit. „Ihr habt viel vor, ein gutes Beispiel, dass Ehrenamt etwas Schönes und Erfüllendes ist.“ Kreisbrandmeister Martin Holnburger dankte den Neugewählten für die Übernahme der Ämter. Weiter sprach Holnburger auch die Änderungen in der Kreisbrandinspektion an. „Derzeit sind wir am Sortieren“, so Martin Holnburger. Bürgermeister Siegfried Schick freute sich, der Versammlung mitteilen zu können, dass ein Standort für das neue Feuerwehrhaus gefunden werden konnte. Die Vorplanungen sind abgeschlossen. Entstehen wird das Feuerwehrhaus gleich an den Kirchenplätzen – gegenüber der Heizzentrale – am ehemaligen Raiffeisengebäude. Der Grund gehört der Kirche. „Wir“, so Bürgermeister Schick „konnten leider den Grund nicht erwerben und schließen jetzt einen Vertrag zur Erbpacht“. Sobald die Verträge da sind, wird mit Planung und Ausschreibung begonnen. Wenn alles gut geht kann im Herbst bereits mit dem Neubau angefangen werden. Zum Abschluss bedankte sich Vorsitzender Georg Auer bei der Gemeinde, dass jetzt endlich in Sachen Feuerwehrhaus etwas vorangehe. Das Alte sei nicht mehr zeitgemäß gewesen und habe den Anforderungen nicht mehr gerecht werden können. stn