Engelsberg – In seinem Bericht legte der Vorsitzende Christian Müller bei der Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Maisenberg die Abschuss-Zahlen vor: 37 Geißen, 36 Böcke und 27 Kitze wurden erlegt und damit die Abschusszahlen erfüllt. Zwei Rehe wurden durch Unfälle getötet, ein Reh von einem Hund gerissen. Zudem wurden 17 Füchse, 38 Krähen und zwei Dachse geschossen, 20 Hasen und zwei Dachse kamen durch Autounfälle zu Tode. Am 20. Dezember fand eine Treibjagd statt, so Müller weiter, bei der 51 Hasen geschossen wurden.
Das Reh-Essen im Januar fand bei der Familie Sonnenhauser/Gisser statt und war mit 100 Personen gut besucht.
Bei Grundverkauf oder Hofübergabe bat Müller um Mitteilung an die Kassierin, wegen der Kontoverbindung.
Den Kassenbericht verlas Maria Rausch, sie erläuterte die Einnahmen und Ausgaben und gab den Kontostand der Jagdgenossenschaft zum Jahresende 2025 bekannt. Von den Kassenprüfern Peter Egger und Josef Göbl konnte einwandfreie Kassenführung bescheinigt werden, sodass einstimmig Entlastung erteilt wurde.
Der Jagdvorstand gab noch Infos zum Mähen und zur Kitzrettung. Beim Mähen gebe es neue Bedingungen, Landwirte müssen sich vor dem geplanten Mähen melden, damit das entsprechende Feld mit der Drohne abgeflogen werden kann. Im Jahr 2025 wurden in Maisenberg 700 bis 800 Hektar abgeflogen und kontrolliert. Die Jäger baten, frühzeitig anzumelden, sobald Mäharbeiten geplant sind. Sollte ein Tier gemäht werden und die Mäharbeiten nicht gemeldet sein, kann dies zu hohen Geldstrafen führen.
Zum Abschluss wandte sich Müller an Dritten Bürgermeister Franz Gsinn. 30 bis 40 Rehe werden vor allem im Eiglwald durch Hunde gerissen, weil diese nicht angeleint sind. Auch das Thema Hundekot sei immer ein Problem. Gsinn versprach, dies in der Gemeinde zu melden, damit man darauf aufmerksam machen könne. Dann gab es noch eine Anfrage zur Waldbegehung. Mehrere Jagdgenossen bekundeten Interesse daran, deshalb wird im Herbst 2026 und im Frühjahr 2027 eine Waldbegehung stattfinden. gg