Führungswechsel bei der Wehr Heldenstein

von Redaktion

Volker Hartmetz und Julian Bauer bei Jahresversammlung zum neuen Kommandanten-Duo gewählt

Heldenstein – Bei der Jahresversammlung wurden die Kommandanten der Feuerwehr Heldenstein neu gewählt. Außerdem enthielten die Berichte Zahlen zu Übungen und Einsätzen sowie den durchgeführten Veranstaltungen des Vereins.

Bei der Versammlung, die im Gasthaus „Alter Wirt“ abgehalten wurde, berichtete Kassierin Claudia Rottmair über die Einnahmen des Vereins, die durch Veranstaltungen wie die Steckerlfischpartie, die Bayerische Nacht oder das Vorsilvesterglühen generiert wurden. Auch Mitgliedsbeiträge, die Haussammlung und Spenden sind den Einnahmen gutzuschreiben. Diesen standen verschiedene Investitionen und Ausgaben für Jugendwettkämpfe, Zeltlager und Vereinsfeiern entgegen. So ergab sich für das Berichtsjahr 2025 ein minimales Defizit.

Elf Frauen unter
den 81 Mitgliedern

Im Anschluss berichtete Kommandant Werner Müller vom aktiven Jahr der Feuerwehr. Derzeit sind 81 aktive Mitglieder in der Feuerwehr Heldenstein, davon elf Frauen. Diese haben in 43 Einsätzen und 52 Übungen insgesamt 2027 Stunden Arbeit geleistet. Jugendwart Tobias Müller berichtete über die Aktivitäten in der Jugendfeuerwehr, die von ihm und Alexander Forster geleitet wird. Zum Jahreswechsel betreuten sie 13 Jugendliche, davon 3 Mädchen. In 21 Übungen wurden hier 341 Stunden geleistet. Zudem wurden Löschwassersuchwanderungen besucht, am Kreishallenfußballturnier und am Kreiszeltlager teilgenommen. Besonders hob Tobias Müller die Teilnahme am CTIF-Wettkampf hervor. Hier belegt die Jugendgruppe „Hellau“ (Heldenstein und Lauterbach) bei der deutschen Meisterschaft in Andernach den siebten Platz. Für diese Aktivitäten wurden zusätzlich 993 Stunden aufgewendet. Somit leistete die Jugendgruppe 1.334 Stunden Arbeit.

Der Vorsitzende Johannes Wastl berichtete über das Vereinsgeschehen. Der Verein hat 459 Mitglieder, davon sind acht Ehrenmitglieder, 81 Aktive, 76 Passive und 294 Fördernde. Der Verein nahm an Veranstaltungen der Ortsvereine, der Nachbarwehren oder an Jubiläen teil. Höhepunkt 2025 war der Ausflug nach Linz.

Als Nächstes stand die Neuwahl der Kommandanten auf der Tagesordnung. Diese musste vorzeitig durchgeführt werden, da Kommandant und Kreisbrandmeister Werner Müller ab dem 1. Mai als Kreisbrandinspektor vorgesehen ist. Zur Wahl stellten sich Volker Hartmetz als Kommandant und Julian Bauer als sein Stellvertreter. Beide wurden von den 46 Stimmberechtigten in ihr Amt gewählt. Nach der Wahl übergab der scheidende Kommandant die Schlüssel für das Gerätehaus und die Gerätschaften an den neuen Kommandanten. Ebenso überreichte er die Kennzeichen für die Uniform an die Neugewählten.

In seinem Grußwort zeigte sich Pfarrer Florian Regner begeistert von der Anzahl der geleisteten Stunden. Dies mit Familie, Beruf und zum Teil weiterem ehrenamtlichen Engagement zu bewerkstelligen sei beeindruckend. Bürgermeisterin Antonia Hansmeier dankte Verein und aktiver Mannschaft für die Unterstützung. Ein großes Anliegen ist ihr die Ausstattung der Feuerwehren und sie hofft, dass das neue Mehrzweckfahrzeug noch heuer geliefert und in Dienst gestellt werden kann. In Hinblick auf den Bevölkerungsschutz im Katastrophenfall dankte sie für die Unterstützung des SOS-Punktes in der Schule. Mit dem Anschluss der Schule und des Gerätehauses an das Fernwärmenetz und diesbezüglichen Anschaffungen habe man einen wichtigen Schritt gemacht.

Steigende Bedeutung des
Katastrophenschutzes

Auch Landrat Max Heimerl dankte der Feuerwehr für den geleisteten Einsatz. Aufgrund der aktuellen politischen Lage bat er weiter um Unterstützung, da die Landkreise und Gemeinden stärker in den Katastrophenschutz eingebunden werden. Wichtig hierfür ist die Unterstützung durch die Feuerwehren. Diese können hier die nötige Hilfe und Unterstützung leisten.

Kreisbrandrat Lechertshuber gratulierte dem neu gewählten Kommandanten und bedankte sich bei Werner Müller für die Zusammenarbeit. Er lobte den Einsatz der Feuerwehr Heldenstein, die zusätzlich Personal für die Hochwasserpumpe stellt und den Einsatz des in Heldenstein stationierten Katastrophenschutzfahrzeugs sicherstellt. Er merkte an, dass der Landkreis gut für den Katastrophenfall aufgestellt sei.

Kreisbrandmeister und Kreisjugendwart Michael Matschi lobte die Jugendarbeit. Er freute sich über das überaus gute Ergebnis der Wettkampfmannschaft „Hellau“ bei den Wettkämpfen.

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