Drei Bürgermeister werden bei Stichwahl ermittelt

von Redaktion

In Mühldorf, Töging und Waldkraiburg sind Wähler noch einmal gefordert – Stimmabgabe am 22. März

Mühldorf/Waldkraiburg/ Töging – Wie schon bei der Bürgermeisterwahl vor sechs Jahren müssen die Mühldorfer auch dieses Mal noch einmal ihr Kreuzerl machen. Am Sonntag, 22. März, steht die Stichwahl um das Bürgermeisteramt an. Dann entscheidet sich in der Kreisstadt Mühldorf, wer von Anfang Mai an für sechs Jahre die Geschäfte im Rathaus führt. In der Stichwahl treten Amtsinhaber Michael Hetzl (UM) – er hat im ersten Wahlgang 34,2 Prozent der Stimmen erreicht – und Herausforderin Claudia Hungerhuber (SPD) – 35,1 Prozent gingen an sie – gegeneinander an.

Auch die Wähler in Waldkraiburg und Töging sind zu einem zweiten Urnengang aufgerufen. In Waldkraiburg tritt Amtsinhaber Robert Pötzsch (UWG/37,8 Prozent der Stimmen am 8. März) gegen Herausforderer Emil Kirchmeier (CSU/39,2 Prozent im ersten Wahlgang) an.

In Töging entscheidet sich zwischen Marco Harrer (SPD/37,9 Prozent) und Daniel Blaschke (CSU/im ersten Wahlgang 37,7 Prozent), wer neuer Bürgermeister wird. „Für die Wähler ist wichtig, dass die Wahllokale bei der Bürgermeisterstichwahl identisch zu jenen der Kommunalwahl sein werden“, so die Stadt Mühldorf in einer Pressemitteilung. Auch in Waldkraiburg ändert sich an den Wahllokalen nichts. In Töging findet die Urnenwahl wieder in der Mehrzweckhalle statt, die Wahlbezirke bleiben ebenfalls gleich.

Gewählt wird in allen drei Städten wieder von 8 bis 18 Uhr. Wer zur Urnenwahl kommt, sollte ein Ausweisdokument und die Wahlbenachrichtigung der Kommunalwahl dabei haben. Diese wurde jedem Wähler am vergangenen Wahlsonntag in den Wahllokalen wieder zurückgegeben.

Wer schon zur Kommunalwahl am 8. März Briefwahl beantragt hatte, bekommt die Wahlunterlagen zur Stichwahl automatisch zugeschickt. Diese sollten bis Anfang der kommenden Woche in den Briefkästen der Wähler liegen. Dies gilt laut Töginger Rathaus auch für die online beantragten Briefwahlunterlagen, denn in der Online-Maske war der Antrag für die Stichwahl schon vorbelegt.

Wer sich jetzt neu für die Briefwahl entscheidet oder wer seine neuen Briefwahlunterlagen nicht automatisch bis nächste Woche bekommt, kann die Unterlagen

– in der Stadt Mühldorf ab Donnerstag, 12. März, im Bürgerbüro abholen. Für Rückfragen steht das Wahlamt telefonisch unter 08631/612-414 zur Verfügung;

– in der Stadt Waldkraiburg bis Mittwoch, 18. März, 12 Uhr, online über den QR-Code auf der Wahlbenachrichtigung oder bis 20. März, 15 Uhr, persönlich im Rathaus beantragen;

– in der Stadt Töging entweder online oder schriftlich durch Einwurf der ausgefüllten Wahlbenachrichtigung beantragen oder persönlich im Einwohnermeldeamt bis Freitag, 20. März, 15 Uhr, abholen.

Sollte die Wahlbenachrichtigung nicht mehr auffindbar oder schon im Müll gelandet sein, besteht kein Grund zur Sorge: Wer im Wählerverzeichnis steht und mit einem Ausweis zur Abstimmung ins Wahllokal kommt, kann vor Ort seine Stimme abgeben. Wer bereits beim ersten Wahlgang nicht vorausschauend die Briefwahlunterlagen auch für eine mögliche Stichwahl beantragt hat, muss einen neuen Antrag auf Briefwahlunterlagen stellen. Dazu beim zuständigen Wahlamt der Stadt nachfragen und neue Unterlagen abholen.

Die ausgefüllten Briefwahlunterlagen müssen am Wahlsonntag, 22. März, bis spätestens 18 Uhr in den Rathäusern abgegeben werden. Wichtig: Wer am 8. März per Briefwahl abgestimmt hat, kann bei der Stichwahl nicht zur Urnenwahl wechseln.

Mit den Stichwahlen am 22. März werden die Wahlen der Bürgermeister abgeschlossen. Die Amtsperiode der neu gewählten Stadträte beginnt am 1. Mai 2026 und endet am 30. April 2032.

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