Johannes Auer rückt für seinen Bruder Georg nach

von Redaktion

Kommunalwahl in der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen – Stimmenkönig wurde Michael Hausperger

Oberbergkirchen – In Lohkirchen wurde ein neuer Bürgermeister gewählt, nachdem Siegfried Schick nach zwei Amtszeiten gesagt hatte: „Es reicht. Jetzt sollen Jüngere ran!“ Zwei Legislaturperioden war Schick Bürgermeister. Jetzt, mit dem Erreichen des Rentenalters, möchte er sich zurückziehen, sich der Familie widmen. Wer ihn beerben soll, war schnell klar. Martin Gruber, der amtierende Zweite Bürgermeister von Lohkirchen, warf seinen Hut in den Ring und wurde als einziger Bewerber natürlich gewählt.

74,1 Prozent der Wahlberechtigten in Lohkirchen waren an die Urne gegangen und haben auch einen neuen Gemeinderat gewählt. Die Stimmen verteilten sich dabei zu einem Drittel auf die CSU und FWG, zwei Drittel aller Stimmen holte die UWG, der auch Martin Gruber angehört.

Als Bürgermeister macht er seinen Platz in der Liste jetzt frei und es folgt ihm Verena Held nach. Unter den fünf Gemeinderäten der UWG befinden sich damit zwei Frauen. Josefine Putz, langjähriges Gemeinderatsmitglied hatte mit 496 Stimmen auch den größten Stimmenanteil unter den Gemeinderäten. Zusammen mit Gerhard Obermaier, Rupert Kirchisner, Emil Stadler und Maria Held hat die UWG die Mehrheit in Lohkirchen.

Die CSU entsendet drei Leute in den Gemeinderat. Thomas Spirkl und sein Namensvetter Thomas Spirkl holten die meisten Stimmen. Johann Huber ist der Dritte im Bunde, der für die CSU/FWG in den Rat einzieht. Zwölf Sitze gilt es im Oberbergkirchener Gemeinderat zu besetzen. Und diese teilen sich die CSU/PFW, die Grünen und die UWG unter sich auf. Bei einer Wahlbeteiligung von 73,3 Prozent holten die CSU/PFW die Hälfte der Sitze (50,6 Prozent). Die UWG kommt auf einen Anteil von vier Sitzen und die Grünen müssen sich mit zwei zufriedengeben.

Stimmenkönig wurde Michael Hausperger mit 811 Stimmen. Als Bürgermeister geht er allerdings von der Liste und macht den Weg frei für Nachrücker Andreas Wimmer. Die weiteren Mandatsträger dieser Liste sind Franz Greimel, Klaus Rieglsperger, Franz Gottbrecht, Christian Englbrecht und Helmut Maier.

Willi Kreck und Josef Fuchs vertreten die Grünen. Die vier Sitze der UWG teilen sich zwei Männer und zwei Frauen. Thomas Thaller hatte die meisten Stimmen, dahinter folgen Franziska Salzeder und Manuela Brenninger. Vierter Gemeinderat im Bund der UWG ist Günther Einwang.

2020 waren drei Viertel aller Schönberger zur Wahl gegangen, 2026 geringfügig mehr, 77,6 Prozent der Wahlberechtigten. Nicht viel Unterschied und dennoch gibt es leichte Verschiebungen bei der Zusammensetzung des Gemeinderates. PfW und SPD behalten mit einem Stimmenanteil von 22,1 Prozent ihre drei Sitze, Reinhard Weindl, Andreas Eichinger und Josef Mayerhofer wurden in das Gremium gewählt.

CSU und FWG büßten mit einem Stimmenanteil von 45 Prozent 3,5 Prozent ein und verlieren damit einen Sitz an die Wählergemeinschaft Aspertsham (WA), die nun mit vier Vertretern im Gemeinderat sitzt. Andreas und Robert Leitl sind für CSU und FWG im Gemeinderat, dazu Reinhard Obermeier, Thomas Esterl und Benjamin Bock.

Für die WA schafften den Einzug Reinhard Winterer, Robert Kleindienst, Georg Berndl und Franz Pointner. Bürgermeister Alfred Lantenhammer gehörte keiner dieser Listen an, es gibt also dann auch keinen Nachrücker.

In Zangberg traten zwei Wählergruppierungen an, die Wählervereinigung Zangberg (WVZ), die 53,1 Prozent der Stimmen holte, und die Wählergemeinschaft Zangberg (WGZ), die 46,9 Prozent holte. Bürgermeister Georg Auer, der der WVZ angehört, holte von allen Kandidaten die meisten Stimmen (823).

Weil er als Bürgermeister von der Liste gestrichen wird, folgt ihm sein Bruder Johannes nach. Die weiteren Vertreter der WVZ sind Josef Buchner, Albert Bauer, Tonja Loserth, Georg Rauscheder und Dr. Lutz Woldrich. Für die WGZ sind es ebenfalls sechs Gemeinderäte: Ingo Fiebiger, Julian Schick, Thomas Rauscheder, Christian Braun, Gerhard Reichl und Katja Helmö.

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