Polling/Weiding – Zu einer 24-Stunden-Übung trafen sich die Jugendlichen der Freiwilligen Feuerwehr Weiding. Es begann am Freitagnachmittag mit theoretischen Inhalten wie Fahrzeugkunde und einer Übung am Sprechfunk, ehe gegen 17 Uhr die erste Alarmierung erfolgte, in der es hieß: „Öl-Unfall in der Geothermie in Polling, Öl ist in den Hirschbach gelaufen, Errichtung einer Ölsperre, um die Ausbreitung zu verhindern“.
Zwischen Einsätzen
und Pizzateig kneten
Nachdem dieser Alarm abgearbeitet und die Ölsperre errichtet war, ging es zurück in den Stützpunkt, um den Pizzateig für das Abendessen vorzubereiten. Gegen 18.30 Uhr dann die nächste Alarmierung, um einen Hubschrauberlandeplatz auszuleuchten. Nach dem anschließenden gemeinsamen Abendessen hieß es schon wieder ausrücken. Im Übungsszenario galt es ein (Stoff-)Tier von einem Garagendach zu retten.
Wieder zurück im Feuerwehrhaus, verbrachten die sieben Jugendlichen mit ihren Betreuern den Abend mit Abspülen, Aufräumen und Spielen, ehe um 22 Uhr noch einmal eine Alarmierung wegen einer Ölspur erfolgte, die mit Ölbindemitteln beseitigt werden musste. Ab 23 Uhr hieß es dann Nachtruhe bis 7 Uhr, wo noch vor dem Frühstück der nächste Einsatz wartete: „Alarm im Hochregallager“ hieß es auf dem Alarmfax. Am Einsatzort angekommen, wurden die Teilnehmer in die Funktion der Brandmeldeanlage sowie der verschiedenen feuerwehrtechnischen Einrichtungen, wie beispielsweise Rauchmelder, Sprinkleranlage und Rauchgasenlüfter eingewiesen. Nach dem Frühstück stand schließlich eine Atemschutzübung auf dem Übungsplan.
Fahrzeuge der Mühldorfer Feuerwehr besichtigt
Dann machte sich die Truppe zur Feuerwehr nach Mühldorf auf, um die verschiedenen Einsatzfahrzeuge der Mühldorfer Feuerwehr zu besichtigen und an einer Schulung über die verschiedenen Feuerlöscher und deren unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten inklusive einer anschließenden Praxisübung im Umgang mit Feuerlöschern teilzunehmen.
Zurück in Weiding wurde zu Mittag gegessen und gespannt auf weitere Alarmierungen – die Jugendlichen kannten im Vorfeld weder Zeitplan noch Einsatzszenarien – gewartet. Diese erfolgten im Dreiviertelstundentakt mit einer Vermisstensuche, einer Löschübung und der Bergung eines verletzten Waldarbeiters, ehe die 24-Stunden-Übung um 15 Uhr beendet war. Unterstützt wurden die Jugendwarte Alfred Wagner und Simon Färber bei der Übung von den aktiven Feuerwehrmitgliedern Simone Hahn, Anna Greif, Lena und Sandra Richter, Philipp Cziczack, Maxi Richter und Florian Hoisl.