Zangberg – Es war etwa 18.30 Uhr als die beiden Wahlleiter Siegfried Mailhammer (Briefwahl) und Alfred Huber (Urnenwahl) das vorläufige Ergebnis der Auszählung bekannt gaben und Bürgermeister Georg Auer (WVZ) zu einem rekordverdächtigen Wahlsieg und weiteren sechs Jahren als Gemeindeoberhaupt gratulieren konnten. Zwar war Auer ohne Gegenkandidaten angetreten, doch 97,6 Prozent der 625 abgegebenen Stimmen waren ein deutlicher Vertrauensbeweis für eine zweite Amtsperiode. Als neu gewählter Bürgermeister versprach er 2020 Bürgernähe, diese stellt er bis heute unter Beweis.
Schiedlich-friedlich endete die Kommunalwahl in Zangberg zwischen WVZ und WGZ. Auch wenn die Wählervereinigung mit 3686 (53,1 Prozent) Stimmen knapp vor der Wählergemeinschaft mit 3253 (46,9 Prozent) lag, so ergaben sich in der Endabrechnung für jede Gruppierung sechs Sitze im neuen Gemeinderat.
Beide Wahlvorschläge entstanden aus der bei der Kommunalwahl 2020 mit 24 Kandidaten angetretenen WVZ-Liste, da heuer erstmals jeweils nur noch zwölf Listenplätze in den Aufstellungsversammlungen vergeben werden konnten. Karin Böck und Robert Geisberger (beide WVZ) stellten sich nicht mehr zur Wahl.
Da es keine Grünen-Liste mehr gab, schieden Judith Probst und Monika Spanjaart – letztere war zur Linken gewechselt – ebenfalls aus. Im Gemeinderat bleiben Josef Buchner, Albert Bauer, Johanes Auer (alle WVZ), Ingo Fiebiger, Julian Schick, Thomas Rauscheder und Christian Braun (alle WGZ). Peter Asenbeck schaffte es nach 18 Jahren nicht mehr und ist nun erster Nachrücker der WVZ. Neu im Rat sind für die WVZ Tonja Loserth, Georg Rauscheder und Dr. Lutz Woldrich sowie für die WGZ Gerhard Reichl und Katja Helmö. hua