Dickes Lob für die tüchtigen Retter

von Redaktion

Versammlung der Feuerwehr Lauterbach – Neues Feuerwehrauto angekommen

Heldenstein/Lauterbach – Die Berichte der Vorstandschaft und Ehrungen standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung der Feuerwehr Lauterbach im Feuerwehrhaus.

Mit dem Feuerwehrabzeichen in Silber wurde Martin Zehetmeier für seine Lebensleistung geehrt. Im Jahr 1982 verhinderte er zusammen mit Sepp Weigand die Auflösung der Feuerwehr Lauterbach und übernahm den Posten des Vorsitzenden. Nach zwölf Jahren als Vorsitzender war er noch 30 Jahre als Kassenprüfer tätig und ist nun „Feuerwehrwirt“ in Goldau. Weitere Ehrenzeichen der Feuerwehr erhielten Thomas Bergmann und Bernhard Höpfinger für 25 Jahre und Michael Matschi für 40 Jahre aktiven Dienst.

Feuerwehr Lauterbach
ist vielfältig aktiv

Bei seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Vorsitzender Rupert Höpfinger von vielen Aktivitäten der Lauterbacher Floriansjünger. Er nannte unter anderem das Ramadama und das Ferienprogramm der Gemeinde und Besuche von Gründungsfesten. Jeweils den ersten Platz belegten die Lauterbacher bei der Skivereinsmeisterschaft, dem Ortsschafkopfturnier und der Meisterschaft im Stockschießen. Zudem wurde ein Vereinsausflug nach Ruhpolding durchgeführt.

Erstmals fand ein Ehemaligentreffen der Gründer der Feuerwehr Lauterbach statt, bei dem alle Vorsitzenden seit 1982 anwesend waren.

Kassier Josef Weigand zeigte die finanzielle Situation des Vereins auf und erläuterte, dass durch den Zuschuss zum Kauf des Feuerwehrautos ein Minus entstanden sei. Die Kassenprüfung von Marie Mayer-Kusterer und Georg Sax bescheinigte eine solide Kassenführung, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.

Kommandant Bernhard Höpfinger lobte die große Einsatzbereitschaft und engagierte Arbeit seiner Truppe. Die aktive Mannschaft besteht derzeit aus 30 Feuerwehrmännern und 14 Feuerwehrfrauen im Alter von zwölf bis 63 Jahren. Man rückte zu sieben Einsätzen aus, davon zwei Bränden, vier technischen Hilfeleistungen und einem sonstigen Einsatz. 20 Übungen wurden insgesamt abgehalten. Höhepunkt im vergangenen Jahr war die Indienststellung des neuen Mannschaftstransportwagens MTW 14/1. Jugendwartin Andrea Matschi freute sich über zwei Neuzugänge, sodass nun 14 Jugendliche (fünf Mädchen, neun Buben) der Jugendfeuerwehr angehören. Neben vielen Übungen absolvierte die aktive Jugend Wissenstest, Jugendleistungsspange, das Kreisfeuerwehrzeltlager und viele Löschwassersuchwanderungen. Zusammen mit der Jugend aus Heldenstein nahm man unter dem Namen „Hellau“ erfolgreich an nationalen Wettbewerben und Meisterschaften teil. Herausragend war die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft im CTIF-Wettbewerb in Andernach.

In seinem Grußwort zeigte sich Heldensteins Zweiter Bürgermeister Rupert Müller beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten und Erfolgen der Lauterbacher Wehr. Kreisbrandrat Harald Lechertshuber hob die hervorragende Jugendarbeit hervor und würdigte die Einsatzbereitschaft der Lauterbacher Wehr. Sein Nachfolger als Kreisbrandrat Julian Liebermann stellte sich vor und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Finanzielle Unterstützung
der Jugendfeuerwehr

Kreisjugendwart Michael Matschi stellte die große Kameradschaft der Jugend aus Lauterbach und Heldenstein in den Vordergrund. Für die Jugendfeuerwehr lobte er eine Spende von zehn Euro pro Jahr seiner Aktivenzeit, also für 40 Dienstjahre 400 Euro, aus. Der stellvertretende Vorsitzende der Feuerwehr Engersdorf bedankte sich für die langjährige Kameradschaft.

Zum Abschluss wies Rupert Höpfinger auf die neu hergerichtete Eisstockbahn hin, die im Winter regen Zuspruch fand.

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