Waldkraiburg – In der Taverne Korfu berichtete Rudolf Siegmund, stellvertretender Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes, über die Pflegestufen eins und zwei. Er stellte die Einrichtung vor, die vor 30 Jahren in Deutschland eingeführt wurde und vor einer erneuten Reform der fünf Stufen steht. „Anspruch auf einen der Pflegegrade – wie sie derzeit heißen – haben Krankenversicherte und auch Private, die vom medizinischen Dienst begutachtet wurden. Einen Bewertungsbogen dazu mit seinen zwölf Punkten bekommt man auch beim VdK, führte Siegmund in die Thematik ein. Er stellte die Merkmale der beiden Pflegegrade eins und zwei vor.
Auf Rudolf Siegmunds Frage an die Versammelten, wer einen dieser Pflegegrade habe, meldeten sich drei Personen, eine vierte mit Pflegegrad drei. „Als VdK- Mitglied bekommen sie sogar eine Rechtsberatung vor Gericht“, ergänzte der Referent. Anschließend konnten die Besucher Fragen stellen. So wollte man wissen, wie der Besuch des Medizinischen Dienstes abläuft und ob sich dieser anmelden müsse. „Kann man schon vorhandene Pflegedienste auch mit einbringen?“, wollte eine Besucherin wissen. Nachdem alle Fragen geklärt waren, gab Rudolf Siegmund noch den hilfreichen Tipp: „Lassen Sie sich bei versuchten Widersprüchen nicht abwimmeln! Sammeln Sie alle Belege, besonders auch die von ärztlichen Untersuchungen“, schloss er seinen Vortrag.
Die Frauenbeauftragte des VdK, Ani Pitsch, lud danach zu gemeinsamen Spielen ein. Und bei Kaffee und Gratiskuchen setzten nicht wenige den Gedankenaustausch fort. fis