Schwindegg – Die Jahresversammlung des VdK eröffnete der Vorsitzende Rudolf Hartinger in der Schloßwirtschaft in Walkersaich. Das Protokoll verlas Schriftführerin Antonie Süßmeier. Rudolf Hartinger berichtete von der jüngsten Vorstandssitzung. Dabei wurde festgelegt, dass für den Volkstrauertag, wie bisher, für Oberornau, Obertaufkirchen, Schwindegg und Walkersaich je eine Blumenschale mit Bändern vorbereitet und niedergestellt wird. Zu den hohen Geburtstagen ab 75 Jahren werde den Mitgliedern weiterhin gratuliert. Für die jährliche Sammlung „Helft Wunden heilen“ verteilt Antonie Süßmeier 200 Wurfzettel an die Haushalte mit der Bitte, den Betrag zu überweisen. Das Ergebnis im Jahr 2025 waren 485 Euro.
Der VdK-Ortsverband hat derzeit 315 Mitglieder. Im Vergleich mit dem Vorjahr ist ein Zuwachs von 18 Mitgliedern zu verzeichnen. Rudolf Hartinger freute sich über die Neumitglieder, die den Weg zu Rat und Hilfe einer anerkannten Institution gefunden haben. Sie findet bei Sozialträgern, Krankenkassen und auch in der Politik Gehör durch ihre Fachkompetenz. Sein Dank galt auch Kreisgeschäftsführerin Teresa Fischer und ihrem Team für die Beratung. Den Kassenbericht hielt Kassenwartin Brigitte Köglmeier. Demnach ist der VdK finanziell gut aufgestellt. In ihrem Grußwort freute sich die Kreisvorsitzende Rosina Maria von Roennebeck, dass nicht nur die Jugend für den VdK spricht, sondern auch Senioren, die „wissen, wo der Schuh drückt“.
Zum Thema „Klimawandel“ sprach sie von den Problemen, die die ältere Generation mit Hitze haben kann. Dazu sei es wichtig, dass für Trinkwasserbrunnen gesorgt werde, die barrierefrei zugänglich sind, sowie für Grünflächen. Sie wies zudem auf die Idee einer „Notfalldose“ hin. Diese enthält die wichtigsten Daten eines Patienten im Überblick und wird im Kühlschrank aufbewahrt. Rettungskräfte wüssten darüber Bescheid und könnten, ohne zu suchen, die Informationen dort schnell finden im Notfall. „Wir geben keine politischen Empfehlungen“, fügte sie hinzu, „sind aber politisch, wenn es um Senioren geht.“ Bürgermeister Roland Kamhuber sprach ebenfalls ein Grußwort. Er betonte, wie wichtig der VdK für das friedliche und gemeinsame Zusammenleben ist, weil er sich einzelner Fälle annimmt. Er freute sich, dass in Schwindegg zwei Trinkwasserbrunnen bereits angeboten werden und auch am Bahnhof für Barrierefreiheit gesorgt werde.
Zum Schluss übernahm Rudolf Hartinger noch einmal das Wort mit der Mitteilung, er werde im kommenden Jahr bei den Neuwahlen aus Altersgründen nicht mehr antreten. sn