„Eine Gemeinschaft, auf die man zählen kann“

von Redaktion

Rechenschaftsbericht von Pfarrgemeinderat und Kirchenpfleger – Probleme bei der Pfarrgemeinderatswahl

Lohkirchen – Mit einem bebilderten Jahresrückblick startete Pfarrgemeinderatsvorsitzende Katharina Gruber, die Lohkirchner Pfarrversammlung. Eine Besonderheit war die Feier zum 60. Geburtstag von Pfarrer Franz Eisenmann. Dieser berichtete über eine Verstärkung im Pfarrverband. Das Team wird ab sofort durch Gemeindereferentin Elisabeth Schwemminger ergänzt. Eisenmann dankte allen, die sich für die Wahl zum Pfarrgemeinderat zur Verfügung gestellt haben. Dazu ermutigte er die Anwesenden, den neuen Pfarrgemeinderat zu unterstützen, damit die Pfarrgemeinde lebendig gehalten werden kann. Wer sich noch kurzfristig entscheidet, beim Pfarrgemeinderat mitzumachen, es könnten Mitglieder nachberufen werden, so die Info von Pfarrer Eisenmann.

Im Verlauf der Versammlung ging Katharina Gruber auf die Frage ein: „Was tut der Pfarrgemeinderat alles?“. Aufgezählt wurden viele Veranstaltungen wie zum Beispiel das Kegelturnier, das Palmbuschenbinden bis hin zur Adventsfeier der Senioren.

Roswitha Obermaier berichtete über die rege Beteiligung von über 40 Prozent bei der Pfarrgemeinderatswahl. Es sei heuer sehr schwierig gewesen, den Rat zusammenzubringen. Letztendlich konnten vier Mitglieder gefunden werden, um einen Pfarrgemeinderat zu stellen. Zur Unterstützung des neuen Pfarrgemeinderates wird eine Helfertruppe zusammengestellt, die bei Veranstaltungen mithilft.

Die Versammlung wurde aufgelockert durch ein Quiz der Ministranten unter dem Motto „Kaum zu glauben“. Dabei wurden zwei Teams unter den Besuchern gebildet, die nichts gewinnen konnten. Nur die Minis wurden mit Gummibären belohnt.

Kirchenpfleger Josef Fromberger berichtete über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr. Unter anderem wurde die Friedhofsmauer renoviert, die Lautsprecheranlage erneuert und der Holzwurm in der Kirche mit Schlupfwespen bekämpft. Für 2026 sind einige Bau- und Renovierungsarbeiten geplant. Vor allem die Instandsetzung der Turmuhr und der Glocken werde die Kirchenkasse belasten, da es keine Zuschüsse der Erzdiözese geben werde. Geplant sind, so Fromberger, Malerarbeiten im Kircheninnenraum. Auch in Eberharting soll die Fassade neu gestaltet werden. Insgesamt rechnet die Kirchenverwaltung mit knapp 80.000 Euro an Ausgaben. „Die Ausgaben liegen viel höher, aber durch viel Eigenleistung, Unterstützung durch Spenden aus der Gemeinde und vor allem die ehrenamtlichen Einsätze, die geleistet werden, können die Kosten reduziert werden“, sagte der Kirchenpfleger. Dazu ging ein Dank an alle Unterstützer, die rund 100 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet haben. „Ihr seid eine Gemeinschaft, auf die man zählen kann“, so das Resümee Frombergers.

Reinhard Retzer dankte dem Organisten Tobias Bock als Chorleiter und bat die Anwesenden, neue Mitglieder für den Kirchenchor zu werben. Josef Hauser bemängelte die schlechte Akustik im Pfarrsaal. Man solle sich hier Gedanken machen, wie man das ändern könnte. Eventuell durch einen Akustikputz. stn

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