Engagement für Fußball-Nachwuchs

von Redaktion

16 Trainer des FC Maitenbeth absolvieren Schulung

Maitenbeth – Beim FC Maitenbeth Abteilung Fußball war im vergangenen Jahr die Ausbildung von Nachwuchstrainern ein zentrales Thema der Vereinsarbeit, um mit einer umfangreichen Qualifizierungsinitiative ein Zeichen für die Förderung des Nachwuchsfußballs zu setzen. 

Zum Auftakt fand ein Informationsabend statt, an dem 25 Vereinsmitglieder teilnahmen. Im Anschluss daran erklärten sich 16 Trainer des Vereins dazu bereit, an der Ausbildung für den Erwerb einer C-Lizenz teilzunehmen. Ergänzt wurde die Gruppe durch jeweils einen Teilnehmer aus den Nachbarvereinen aus Oberndorf und Rechtmehring. Die Ausbildung gliederte sich in mehrere Abschnitte – vom „Basis Coach“ über zwei Lehrgänge bis hin zu Praxis- und Anwendungsphasen. Jede Ausbildungsstufe begann mit einer Onlinephase, in der sich die Teilnehmer mit Themen wie Trainingsgestaltung, Jugendschutz oder dem Umgang mit Konfliktsituationen beschäftigten. Anschließend folgten praktische Einheiten auf dem Platz. Geleitet wurde der Lehrgang von Oliver Pelzer, der mit seiner Erfahrung als Trainer mit UEFA-Pro-Lizenz wertvolle Tipps für eine moderne Trainingsarbeit gab.

In den Einheiten standen unter anderem Spielformen wie das offensive und defensive Eins-gegen-Eins oder das gezielte Schaffen von Überzahlsituationen im Mittelpunkt.  Ein wichtiger Bestandteil war auch die praktische Umsetzung im eigenen Team. Die Teilnehmer planten komplette Trainingseinheiten, führten diese mit ihren Mannschaften durch und analysierten anschließend anhand von Videoaufnahmen ihr Coaching sowie mögliche Verbesserungen.  Neben sportlichen Inhalten standen auch pädagogische und soziale Aspekte im Fokus.

Zum Abschluss zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz. Ein besonderer Dank galt Fußball-Abteilungsleiter Chris Wierer, der viel Zeit und Engagement in das Projekt investiert hatte. Beim FC Maitenbeth ist man stolz auf das Projekt. Eine derart umfassende Trainerausbildung innerhalb eines Amateurvereins sei in der Region keine Selbstverständlichkeit und ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Nachwuchsarbeit. rl

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