Müllsammelaktion hat sich wieder gelohnt

von Redaktion

Über 60 Personen beteiligen sich in Ampfing beim großen Saubermachen der Gemeinde – Jedes Jahr eine notwendige Aktion

Ampfing – Eine saubere Gemeinde und eine gepflegte Umwelt liegen vielen Bürgern am Herzen. Das ist für sie ein wichtiges Stück Lebensqualität. Viele freiwillige Helfer sammeln jedes Jahr unermüdlich achtlos weggeworfenen Unrat auf.

In Ampfing fand dazu wieder ein Saubermachen in der Gemeinde statt. Auf Initiative von Umweltreferent Christian Felbinger meldeten sich viele Gruppen und Einzelpersonen an, die durch das Gemeindegebiet zogen und, bewaffnet mit Müllzangen, Müllsäcken, Schubkarren oder Leiterwagen, Frühjahrsputz abhielten. Eine Getränkedose, eine Zigarettenschachtel oder Kaugummipapier – oft sind es Kleinigkeiten, die in der Natur liegen gelassen werden. Aber es werden auch gezielt Abfälle an Parkplätzen, Straßenrändern oder in Wald und Flur entsorgt.

Um die Hinterlassenschaften zu beseitigen, rief die Gemeinde Ampfing wieder zur Aktion unter dem Motto „Ampfing ramd zam“. Die Gemeinde teilte dazu die freiwilligen Sammler ein, um alle Gebiete abzudecken. Natürlich konnte man sich auch selber ein Gebiet zum Aufräumen aussuchen. Auch in den Ortsteilen Stefanskirchen und Salmanskirchen beteiligten sich zahlreiche Sammler, die sich vor allem die Straßenränder und zentralen Plätze vornahmen. Die Abfälle wurden zum Bauhof Ampfing gebracht und werden dort getrennt und dann entsorgt.

Kuriose Funde wie zum Beispiel Wischer und Schrubber in Stefanskirchen, ließen die Finder hoffen, dass hier jemand besonders gründlich Ramadama machen wollte.

Für die Sammler gab es als Abschluss Brotzeiten und Getränke. Bürgermeister Josef Grundner sagte: „Wir sind grundsätzlich eine saubere Gemeinde, aber die Müllberge zeigen, wie notwendig diese Aktionen jedes Jahr sind. Mit solchen Aktivitäten wollen wir das Umweltbewusstsein der Bevölkerung, insbesondere der Kinder und Jugendlichen, schärfen.“

Der Müll, der hier gesammelt wurde, zeigt, wie wichtig das Saubermachen ist, und es eigentlich mehrmals im Jahr veranstaltet werden müsste. „Aber wenn jeder achtsamer mit seinem Müll umgehen würde, wäre schon ein großes Stück geholfen“, meinte Grundner abschließend. Umweltreferent Christian Felbinger schloss sich den Worten von Bürgermeister Josef Grundner an. Er freute sich über alle, die sich auf den Weg machten, um für ein sauberes Gemeindegebiet zu sorgen. stn

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