Endspurt bei der Stadtplatz-Sanierung

von Redaktion

Pünktlich zum Ende der Legislaturperiode am 30. April werden alle Steine für die Stadtplatz-Sanierung in Neumarkt-St. Veit gesetzt sein. Nur einer fehlt noch, mit dem Bürgermeister Erwin Baumgartner etwas ganz Besonderes vorhat.

Neumarkt-St. Veit – Die Witterung hat den Abschlussarbeiten einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt sind wieder Arbeiter vor Ort, um den Rest der Stadtplatzsanierung in Neumarkt-St. Veit in Angriff zu nehmen. In der Baumburggasse geht es dabei um die Schaffung barrierearmer Zugänge zum Stadtplatz. Seit knapp zwei Wochen ist die Firma GeFo-BAU GmbH in der Gasse und verlegt die letzten Pflastersteine.

Barrierefrei von Adlsteiner Straße bis zum Stadtplatz

Ein kleiner Blick zurück: Schon Ende Oktober 2025 wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen, auf dem Weg, der von der Adl-steiner Straße bis durch den Torbogen der Baumburggasse führt. Im Rahmen des zweiten Bauabschnitts wurde die Baumburggasse vom Torbogen bis zum Beginn des Gehwegs neugestaltet.

Der letzte Bauabschnitt im Bereich zwischen Stadtplatz 31 und 32 wird voraussichtlich Ende März 2026 abgeschlossen. „Hier werden das vorhandene Kopfsteinpflaster sowie der Gehweg zurückgebaut und der Bereich – analog zu den vorherigen Abschnitten – barrierearm neugestaltet“, erläutert Bürgermeister Erwin Baumgartner. Im Anschluss werden das Mobiliar und die Beleuchtung erstellt sowie Pflanzarbeiten durchgeführt.

Das Gute an der Baumaßnahme: Das Projekt wird im Rahmen des Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramms „Lebendige Zentren“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert, wobei 80 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen werden.

Die Baukosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich laut Baumgartner auf voraussichtlich 450.000 Euro. Davon sind circa 350.000 Euro zuwendungsfähig. Damit ergibt sich eine voraussichtliche Fördersumme von circa 280.000 Euro. Die Planung und Bauleitung wurde durch das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft selbst umgesetzt, berichtet Baumgartner.

Um sämtliche Wege zum Stadtplatz städtebaulich und barrierearm zu gestalten, werden einige Bereiche durch den Bauhof neu gepflastert: beidseitig die Gehwege in der Johannesstraße auf einer Länge von etwa 50 Metern ab dem Johannes-platz.

Ein etwa 25 Meter langer Bereich auf Höhe der Birkenstraße/Einmayrstraße in Richtung Bücherei sowie die Irlgasse, die den Durchgang vom Döner Simsek zur Birkenstraße darstellt. Das Pflaster wird, analog zum angrenzenden Bereich der Bücherei, mit einem ungebundenen grau-gelben Granitplattenbelag ausgeführt. Weiter wird das Färber-gangl, der Verbindungsweg von der Johannesstraße zur Adlsteiner Straße, durch den Bauhof mit Betonpflaster barrierearm gestaltet.

Zuvor werden dort die Freileitungen durch die Bayernwerke unterirdisch verlegt. Die Pflasterarbeiten erfolgen entsprechend im Anschluss. Wie Bürgermeister Erwin Baumgartner betont, freut er sich schon jetzt darauf, dass zum Ende seiner Amtszeit am 30. April die Arbeiten am und um den Stadtplatz abgeschlossen sein würden. Voraussichtlich am Samstag, 25. April, in Zusammenhang mit der 70-Jahr-Feier der Stadterhebung aus dem Jahre 1956, soll eine kleine Abschlussfeier mit Segnung durch Stadtpfarrer Franz Eisenmann erfolgen, informiert Baumgartner. Der Bürgermeister wird dabei auch den letzten Stein der Baumaßnahme setzen.

Nachverhandlungen
zur Schlussrechnung

Zu guter Letzt darf natürlich die letzte Rechnung nicht fehlen: „In den nächsten Tagen wird uns eine Schlussrechnungs-Nachberechnung von unserem beauftragten Planungsbüro Coplan vorgelegt. Die Überprüfung habe punktuelle Abweichungen zur gestellten Rechnung ergeben: „Mit dem Ergebnis werden wir mit der ausführenden Baufirma, soweit notwendig, nochmals in Verhandlungen treten“, verrät Baumgartner dazu.

„Wir hoffen allerdings, dass uns gerichtliche Auseinandersetzungen erspart bleiben und somit die Baumaßnahme ein gutes und einvernehmliches Ende für alle Seiten nimmt.“

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