Schwindegg – Zur Jahresversammlung trafen sich die Jagdgenossen Schwindegg in der Schlossgaststätte Walkersaich. Den Kassenbericht hielt Kassier Anton Gradl. Die Jagdgenossenschaft Schwindegg ist finanziell gut aufgestellt und die Kassenprüfer Max Voderholzer und Johann Dimpflmeier fanden die Kasse ordentlich geführt. Der Vorstand konnte einstimmig entlastet werden.
Zur Verwendung der Jagdpachtgelder gab es einen einstimmigen Beschluss. An die Feuerwehr Schwindegg werden 300 Euro für die Jugendfeuerwehr gespendet. Der Jagdpachtschilling wird nicht ausgezahlt, sondern den Rücklagen zugeführt.
Zweite Drohne
soll gekauft werden
Jagdvorsteher Sebastian Stettner ging auf das Thema Fräsgut ein. Mit der Sanierung der Rimbachstraße in Schwindegg fällt Fräsgut an. Die Asphaltreste können zum Abdichten von Schlaglöchern auf Feld- und Waldwegen verwendet werden. Landwirte, die von dem Material Gebrauch machen wollen, können sich an Sebastian Stettner wenden.
Karl-Michael Dürner berichtete über den Einsatz der Drohne zur Kitzrettung. Zu zweit hatten sie im vergangenen Jahr in 164 Stunden bei 50 Einsätzen 17 Kitze gerettet. Karl-Michael Dürner hatte durchwegs positive Erfahrungen mit der Kitzrettung gemacht, „Mähunfälle werden selten“, erklärte er. Eine zweite Drohne soll beschafft werden, damit auch in Obertaufkirchen ausgeholfen werden kann.
Wenn Drohneneinsätze gebraucht werden, kann man sich an Karl-Michael Dürner wenden unter Telefon 0176/72990322. Der Kauf von zwei weiteren Akkus zu je 180 Euro wurde in der Versammlung gleich einstimmig beschlossen.
Nochmals wurde darauf hingewiesen, dass bei einem Rehunfall nicht weitergemäht werden darf. Das Mähen ist zu unterbrechen, der Jäger zu verständigen. Werden verletzte Tiere einfach liegengelassen, ist das ein Straftatbestand.
Als Jagdpächter gab Dr. Karl Dürner seinen Bericht. Er setzte sich für die Anschaffung einer Drohne für die Kitzrettung ein. Für den Kauf der ersten Drohne hatte er Spenden gesammelt und dankte allen Spendern. Weiter sagte er, zwei Drittel der Rehe werden bei Autounfällen verletzt. Die Dunkelziffer sei sehr hoch, weil die Unfallverursacher die Stellen nicht markieren. Wildbänder zur Markierung sind in der Gemeinde erhältlich. Er bat nachdrücklich darum, den Ort zu markieren, damit dem Reh Qualen erspart bleiben.
Gegen die Krähenplage könne man wenig machen, fuhr Dr. Dürner fort. Die Saatkrähe ist geschützt, die Rabenkrähe sieht im Flug sehr ähnlich aus. Er dankte den Jägern für den Zusammenhalt.
Sanierung der
Rimbachstraße Mitte April
Ein Grußwort sprach Bürgermeister Roland Kamhuber. Zur Sanierung der Rimbachstraße merkte er an, sie beginne Mitte April und soll bis zum Parkfest fertiggestellt sein. Auch beginne jetzt das Planfeststellungsverfahren für den zweigleisigen Bahnausbau. Sein eindringlicher Appell ging an die Landwirte, sich die Unterlagen anzuschauen. Nur sechs Wochen können Einwendungen eingebracht werden. Die Unterlagen sind online einsehbar auf der Seite der Bahn unter Planungsabschnitt 1.6 bis zum Stichtag 4. Mai.