Kraiburg/Mühldorf – Der Schützengau Mühldorf feierte zum Josefitag in Kraiburg wieder einen Gedenkgottesdienst für seine verstorbenen Mitglieder – dies nun schon seit bald einem halben Jahrhundert.
So war die Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Kraiburg auch heuer wieder der Gastgeber für die Schützen aus dem ganzen Gau. Nach einem Standkonzert der Kraiburger Blaskapelle am Marktplatz zogen die Schützen in ihren Trachten, mit Fahnen und schmucken Schützenketten, in die Marktpfarrkirche St. Bartholomäus ein. Pfarrer Michael Seifert zelebrierte den festlichen Gottesdienst, musikalisch umrahmt von der Blaskapelle. „Hier die vielen Könige und Königinnen – das passt eigentlich nicht zusammen mit dem heiligen Josef, dessen Namenstag wir heute feiern. Aber natürlich ist es schön, dass ihr alle gekommen seid und wir zusammen Gottesdienst feiern. Josef war ein stiller Macher und hat im Hintergrund Gutes getan. So sollen auch wir uns immer wieder an sein Beispiel halten“, stellte Pfarrer Seifert in seiner Ansprache heraus.
Die Lesung und Fürbitten wurden vom Gauschützenmeister Erich Jungwirth vorgetragen. 13 Fahnenabordnungen der Gauvereine stellten sich im Altarraum auf. Ein imposantes Bild bot am Schluss die Formation von 22 Schützenköniginnen und -königen, die sich mit brennenden Fackeln aufstellten. Beim „Guten Kameraden“ wurde der verstorbenen Schützen gedacht und es senkten sich die Fahnen. Mit dem Lied „Großer Gott, wir loben dich“ erfolgte der Auszug der Schützen.
Mit einer gemütlichen Josefifeier im Schützenhaus fand die Traditions-Veranstaltung ihren Ausklang.bac