Waldkraiburg – Dass sich alle Schulen an dieser Aktion beteiligen, ist Ehrensache. So begannen schon in der vergangenen Woche die Kindergärten, Grund- und Mittelschulen; Realschule und Gymnasium folgten und kümmerten sich ebenfalls um ihren Schulbereich. Sehr häufig begegnete man in diesem Jahr während des Ramadan stadtweit Einzelkämpfern. Beliebter Treff- und Ausgangspunkt war der Volksfestplatz, wo beispielsweise Herbert fast penibel Pappbecher, Tüten, Flaschen, ja sogar Zigarettenkippen mit seiner Greifzange aufhob: „Es ist eine Schande, wie wenig sich manche um ihre Umgebung kümmern. Es würde ja reichen, wenn jeder vor seiner Haustür für Ordnung sorgt.“ Dem konnten Heinz und Bert von der Herzsportgruppe nur zustimmen.
„Es macht Spaß, an einem sonnigen Tag wie heute im Stadtpark unterwegs zu sein und auf Helfer zu treffen, die unser Schmuckstück, das aufgewertet werden muss, zu säubern“, meinte Bettina Rolle vom Bund Naturschutz. Mit einer starken Truppe beteiligte sie sich wie schon seit Jahren an der städtischen Aktion, unter ihnen einige Geflüchtete aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Auch der VfL hatte seine Mitglieder aufgefordert, beim Großreinemachen mitzuhelfen, ebenso wie manche Firmen. So waren beispielsweise von der Firma Netzsch zwei junge Männer rund um den Wertstoffhof mit Säcken und Greifzangen unterwegs.
Eine positive Bilanz wurde dann ab 12 Uhr im Bauhof gezogen, wo sich nicht wenige Sammler zu einer Brotzeit einfanden. Für die dortigen Angestellten jedoch war die Arbeit noch nicht getan. Sie hatten alle Hände voll zu tun, den gesammelten Müll einzusammeln und fachgerecht zu entsorgen. fis