Töging – „Die Genüsse, die sich uns jetzt darboten, können nicht beschrieben werden. Erfreut, erschüttert, begeistert und oft bis zu Tränen gerührt, genossen wir selige Stunden.“ – so beschrieb der Schubert-Freund und Förderer Joseph von Spaun die Eindrücke nach einer von ihm veranstalteten Schubertiade.
Diese Vielfalt an Emotionen möchte der junge Pianist Daniel Prinz in seinem Klavierabend „Vom Tanz zur Stille: Schuberts letzte Gedanken“ zum Erklingen bringen. Das Konzert findet am kommenden Freitag um 19 Uhr im Carl-Orff-Saal statt. Karten gibt es im Rathaus und an der Abendkasse.
Prinz widmet sich in diesem Konzert dem späten Klavierwerk des Komponisten Franz Schubert (1797 bis 1828), der vor allem durch seine unzähligen Lieder (wie „Erlkönig“, „Gretchen am Spinnrade“, „Der Wanderer“) große Erfolge feiern konnte.
Eine musikalische Reise, die von zarten, lebhaften Tänzen über intime, lyrische Klavierstücke führt und schließlich in der letzten Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur endet, in der sich religiöse Stille mit sinfonischer Größe zu letzten Gedanken vereint. Neben der Musik wird Daniel Prinz mit kleinen biografischen Einschüben und eigenen Gedanken, persönlich durch das Programm führen.