„So viele Einsätze wie noch nie“

von Redaktion

Jahresversammlung der Feuerwehr Stefanskirchen – Beeindruckend die CSA-Übung mit Chemikalienschutzanzügen

Stefanskirchen – Bei der Versammlung der Feuerwehr Stefanskirchen berichtete der Vorsitzende Florian Tischler von vielen Veranstaltungen. Derzeit, so Tischler, hat die Feuerwehr 222 Mitglieder, darunter 61 Aktive und 19 Jugendliche. Kommandant Michael Reichl berichtete von elf Einsätzen; so vielen wie noch nie. Darunter waren Brände, Verkehrsunfälle oder auch ein Baum auf der Straße. Auch Übungseinsätze und Schulungen wurden absolviert.

Besonders beeindruckend, so der Kommandant, war die CSA-Übung mit der Ampfinger Feuerwehr bei der Biogasanlage in Manharting. CSA-Übungen der Feuerwehr sind wichtige jährliche Gewöhnungs- und Belastungsübungen für Einsatzkräfte, die mit Chemikalienschutzanzügen (CSA) arbeiten. Es gab aber auch Funk- und Monatsübungen. Den Feuerwehrführerschein machten Florian Kink und Stefan Hartinger. Bei kirchlichen und weltlichen Feiern wurde der Absperrdienst übernommen.

Kommandant Reichl nutzte die Gelegenheit, das Engagement der Gemeinde Ampfing für alle Feuerwehren zu würdigen. „Wir haben unsere Ausrüstung dank der Zustimmung des Gemeinderates mit Wärmebildkamera, Rauchvorhang, Handscheinwerfer und Atemschutzleine aufrüsten können“.

Jugendwart Michael Beis berichtete unter anderem über 30 Übungen. Teilgenommen wurde bei der Jugendwartversammlung in Mettenheim und auch die Jugendflamme wurde abgenommen. Die derzeit 19 Jugendlichen stellten sich auch als Opfer bei verschiedenen Übungen zur Verfügung. Stefan Hartinger, Leiter der Atemschutzträger, berichtete, dass man derzeit neun Atemschutzträger und zwei CSA-Träger habe. Dreimal im Jahr werden Übungen wie die Durchschleusung, die Einsatzübung Mayday und die Unfallverhütung durchgeführt. Einsätze seit der letzten Versammlung gab es zwei zur Brandbekämpfung und Sicherung des Gebäudes. „Durch die extrem schnelle Einsatzzeit konnte Schlimmeres verhindert werden. Für die nächste Saison gibt es drei Nachwuchskräfte, die bereits bestätigte Lehrgangsplätze haben“, so Stefan Hartinger. Ab sofort wird er von Lukas Plischke unterstützt. Abschließend meinte Hartinger, man suche ständig Übungsobjekte wie Abbruchhäuser oder Kernsanierungen, um das Wissen zu erweitern und zu ergänzen.

Tobias Bichlmaier, verantwortlich für die Kasse, gab an, dieses Mal ein Minus in der Kasse verbuchen zu müssen.

Bürgermeister Josef Grundner lobte in seinem Grußwort: „Es ist enorm, was ihr leistet, besonders die Atemschutzgruppe ist ein Knochenjob, wo man sich in große Gefahr begibt. Zudem wird hier eine tolle Jugendarbeit praktiziert.“ Als selbstverständlich sieht Grundner die Unterstützung durch die Gemeinde. „Für mich ist es eine Pflichtaufgabe und besonders eine Wertschätzung für die Feuerwehr.“

Kreisbrandmeister Martin Hollnburger würdigte das Engagement und lobte die gute Zusammenarbeit der drei Ortsfeuerwehren. Hollnburger gab Auskunft über die Veränderungen in der Kreisbrandinspektion und warb für die Teilnahme am großen Katastrophentag, der in Ampfing am Samstag, 25. April, stattfindet. Pfarrer Florian Regner, freute sich über die aktive Feuerwehr, die immer da ist, wenn man sie brauche, auch zur Sicherung der Teilnehmer bei verschiedenen Veranstaltungen.

Zum Abschluss wünschte Regner der Feuerwehr wenig Einsätze und eine immer gute Heimkehr von den Einsätzen. stn

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