Neumarkt-St. Veit – „Wenn wir schon spazieren gehen, dann doch bitte durch eine saubere Stadt!“ Das sagten sich die vielen freiwilligen Helfer aus den verschiedenen Vereinen, viele Familien mit ihren Kindern, Vertreter aus der Politik und die zahlreichen weiteren freiwilligen Helfer beim traditionellen Ramadama in Neumarkt-St. Veit.
„Bewaffnet“ mit Handschuhen, Müllsäcken, Greifzangen und einer Portion guter Laune zeigten die Neumarkter, was Zusammenhalt bedeutet und was man so erreichen kann. Sichtlich begeistert freute sich dann auch Neumarkts Bürgermeister Erwin Baumgartner bereits bei der Einweisung und Übergabe der Ausrüstung am städtischen Bauhof von Neumarkt über die große Beteiligung. „Es ist wirklich schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Stadt engagieren. Das Ramadama ist längst mehr als irgendeine Aktion, sondern ist schon fast Tradition bei uns in der Gemeinde!“, so Baumgartner weiter.
Martin Wolf, Leiter des städtischen Bauhofs war nicht nur zuständig für die Bereitstellung der Ausrüstung, sondern sorgte auch mit seinem Team vom Bauhof dafür, dass sich die vielen Helfer nach getaner Arbeit bei einer schönen Brotzeit wieder stärken konnten und somit keiner hungrig oder gar durstig blieb. „Ich habe eigentlich nur zwei Worte dafür: „Danke Euch!“, lobte Wolf am Ende der Aktion.
Kein Wunder, denn zum Schluss hatten die vielen Helfer einen kompletten Lastwagen voller Müll zusammengetragen. Und was da alles gesammelt wurde: Von achtlos weggeworfenen Verpackungen bis hin zu einem alten Christbaum, Teppichen und Fahrzeugteilen war alles dabei. Gemeinsam betonten Baumgartner und Wolf zum Schluss, wie wichtig diese Aktion sei: „Wir hoffen, dass wir damit ein Zeichen setzen. Müll gehört in den Abfalleimer, und zwar in den richtigen. Nur so bleibt unsere Stadt ein Ort, an dem man gerne spazieren geht, sich erholt und einfach wohlfühlt.“
Und so endete das Ramadama 2026 mit müden Armen, vollen Müllsäcken und dem guten Gefühl, gemeinsam etwas bewegt zu haben. Neumarkt-St. Veit zeigt: Sauberkeit ist Teamarbeit und macht sogar ein bisschen Spaß, wie auch einige der Teilnehmer zufrieden feststellten. jad