Feuerwehr ernennt Norbert Licht zum Ehrenmitglied

von Redaktion

Jahresversammlung mit Ehrungen und Rückblick auf das vergangene Jahr – Höhepunkt die Übergabe des neuen Versorgungsfahrzeuges

Erharting – Bei der Jahresversammlung der Feuerwehr beim Pauliwirt stand auch die Ehrung von 40- und 50-Jahre aktiven Mitgliedern auf der Tagesordnung.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende Michael Rieder auf das vergangene Vereinsjahr des zum Jahresende 201 Mitglieder zählenden Feuerwehrvereins zurück. Fast 40 Termine, darunter mehrere Planungssitzungen, zahlreiche Geburtstage von Mitgliedern, Gründungsfeste benachbarter Wehren, aber auch Beerdigungen, die Teilnahme an Veranstaltungen der Gemeinde oder des Feuerwehrkreisverbandes oder die Christbaumversteigerung zählten zu den Aktivitäten.

Besonders schön sei die Abholung und Weihe des neuen Versorgungsfahrzeugs im Juni und Juli in Erinnerung geblieben. Der Vorsitzende stellte die Einsatzbereitschaft der Erhartinger Kameraden heraus, die 2025 bei 26 Vereinsterminen, 80 Übungen oder anderen Terminen sowie 44 Einsätzen insgesamt über 3660 Stunden geleistet haben. „Das sind umgerechnet für eine Person zehn Stunden an jedem Tag des vergangenen Jahres“, so Michael Rieder.

Außerdem gab der Vorsitzende einen Ausblick auf die Termine in diesem Jahr und hob besonders den für den 15. April geplanten Ausflug zur Feuerwehrschule in Regensburg hervor.

Kommandant Michael Licht berichtete über einen Zuwachs an vier Aktiven. Von den 65 Aktiven zum Jahreswechsel hätten im vergangenen Jahr 26 an Lehrgängen teilgenommen. Bei den 44 Einsätzen kam dreimal der ABC-Trupp zum Einsatz, siebenmal musste ein Brand gelöscht werden, sechsmal wurde abgesichert und insgesamt 28-mal technische Hilfe geleistet, wobei 674 Aktive gut 865 Stunden im Einsatz waren. Geübt wurde sogar 1810 Stunden lang, darunter achtmal der Atemschutz, zweimal Absturzsicherungen und 25- mal Gruppen- oder Funkübungen. Dreimal trainierten die Gruppenführer, einmal die Maschinisten und die Jugend traf sich 23-mal zum Üben.

In Richtung des Bürgermeisters Matthias Huber richtete sich der Kommandant mit Blick auf die immer schwieriger werdende Ersatzteilversorgung bei den Atemschutzgeräten: Hier sollte die Gemeinde in diesem Jahr etwas investieren, um die Sicherheit der Kameraden im Einsatz zu gewährleisten. Zu guter Letzt freute sich der Kommandant, die Kameraden Florian Schweiger und Thomas Licht zu Löschmeistern befördern zu dürfen.

Großen Applaus gab es für den stellvertretenden Jugendleiter Andreas Bau, der von insgesamt 1015 Stunden Arbeit mit den zehn Jugendlichen berichtete. Schatzmeister Andreas Mittermüller berichtete von Anschaffungen im Wert von rund 25.000 Euro. Der größte Ausgabenposten war der Zuschuss des Feuerwehrvereins für den neuen Versorgungs-Lkw, es wurde aber beispielsweise auch in Bekleidung oder einen Beamer investiert. Kassenprüfer Karl Strotzer berichtete von einem „einwandfreiem Zustand“ der Kasse.

Es folgte die Ehrung aktiver Mitglieder, die von der stellvertretenden Landrätin Ilse Preisinger-Sontag durchgeführt wurde. In ihrer Ansprache zollte sie den drei Kameraden Georg Weber und Richard Weingartner (jeweils 40 Jahre) sowie Norbert Licht (50 Jahre aktiver Dienst) einen „Riesen-Respekt für das Herzblut und Verantwortungsgefühl für das Dorfleben“.

Kommandant Michael Licht betonte, dass die Geehrten allesamt höchste Dienstgrade erreicht hätten und sich darüber hinaus noch engagiert hätten. „Norbert hat den Dienstplan, wie wir ihn heute kennen, überhaupt erst eingeführt und dann sehr lange gepflegt“, so der Kommandant. Der Vorsitzende Michael Rieder überbrachte dann auch noch die freudige Botschaft, dass Licht die Ehrenmitgliedschaft im Feuerwehrverein erhält. Alle Drei bekamen ein Ehrenabzeichen der Feuerwehr sowie eine Urkunde und einen Gutschein für eine Woche im Feuerwehrerholungsheim Bayerisch Gmain vom Innenministerium.

Bürgermeister Matthias Huber lobte die Kameraden für ihre Einsatzbereitschaft und Selbstdisziplin und lobte die Jugend für ihren Eifer. Für das kommende Jahr wünschte er sich weniger Einsätze und dass es keine Unfälle gebe.

Kreisbrandinspektor Werner Hummel lobte in seinem Grußwort die Erhartinger Wehr: „Wenn es die Leute so lange in der aktiven Wehr hält, zeigt das, dass alles passt“. Die Geehrten ermunterte er, ihren Erfahrungsstand weiter zu geben. pbj

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