Abschuss im Jahr 2025/2026 nicht vollständig erfüllt

von Redaktion

Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Obertal in Oberneukirchen – Rehkitz-Drohnenrettung ein Thema

Oberneukirchen – Die Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Obertal/Oberneukirchen fand am 9. März 2026 im Gasthaus Holzmannwirt statt. Bei der Versammlung waren 19 Jagdgenossen anwesend. Zusätzlich nahmen Anna Meier (Bürgermeisterin), Oliver Csomos (Jagdpächter) und Anton Scheitzeneder (Jagdmitgeher) teil. Die Jagdversammlung wurde zusammen mit der Jagdgenossenschaft Untertal durchgeführt. Der Jagdvorstand Johann Donislreiter eröffnete die Versammlung mit der Begrüßung der Jagdgenossen. Danach erfolgte der Bericht des Jagdvorstands. Er berichtete über die letzte Jagdversammlung am 18. März 2025 mit der Jagdreviervergabe an Jagdbewerber Oliver Csomos. Des Weiteren erwähnte er das Jagdessen der Jagdgenossenschaft Obertal am 19. November 2025, die Kreisversammlung der Jagdgenossenschaften am 29. Januar 2026 mit Schwerpunkt auf die Novellierung des Jagdgesetzes und Rehkitzrettung sowie die Vorstandschaftssitzung der Jagdgenossenschaft Oberneukirchen/ Obertal am 21. Februar 2026. Anschließend legte der Kassenführer Hermann Lippacher den Kassenbericht vor und danach präsentierten die Rechnungsprüfer ihren Bericht. Für 2025/2026 wurden Einnahmen in Höhe von 2.195 Euro und Ausgaben in Höhe von 260,45 Euro verzeichnet; das aktuelle Vermögen beläuft sich auf 14.730,59 Euro. Nun fand die Entlastung des Jagdvorstandes und des Kassenführers statt. Der Antrag auf Entlastung des Kassenführers und des Jagdvorstandes wurde einstimmig angenommen.

Der Jagdpächter Oliver Csomos erörterte in seinem Bericht, dass der Abschuss im Jahr 2025/2026 nicht vollständig erfüllt wurde. Es wurden 48 Rehe, drei Füchse und eine Elster erlegt. Das Ziel ist, den Abschuss in 2026/2027 zu erfüllen. Es liegt ein Angebot zur Rehkitz-Drohnenrettung vor, dazu wird um Anmeldung mit einigen Tagen Vorlauf gebeten. Bei den anschließenden Neuwahlen der Vorstandschaft wurden der Vorsitzende Johann Donislreiter wie auch der Zweite Vorsitzende Josef Schönhuber einstimmig per Handzeichen in ihren Ämtern bestätigt. Auch für den Kassier Hermann Lippacher und den Schriftführer Georg Schönhuber votierten alle Mitglieder einstimmig. Beim Tagesordnungspunkt Wünsche und Anträge äußerte sich Simon Emehrer zum Problem des starken Zuwuchses durch Bäume und Sträucher an den Hauptdurchgangsstraßen im Eiglwald. Er schlug vor, die Hauptdurchgangsstraßen im Eiglwald durch einen Servicedienstleister freischneiden zu lassen. Es soll ein entsprechendes Angebot eingeholt werden. Gerhard Langreiter beklagte den schlechten Zustand der Hauptdurchgangsstraßen im Eiglwald und schlug die Gründung eines Vereins vor, um das Problem zu lösen. Kein Interesse an einer Beteiligung zeigen die benachbarten Jagdgenossenschaften aus Eiting, Maisenberg, Engelsberg. Abschließend stellte sich der neue Förster (Forstrevier Aschau), Michael Sigl, vor. Er präsentierte Vorschläge zu Waldbaumöglichkeiten bei vorhandenen Freiflächen im Wald und die Neuregelung der Waldbau-Fördermaßnahmen. Außerdem stellte er noch das Bildungsprogramm Wald vor.mit

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