Besucher bekommen mit Worten, Gesang und Musik die Seele erwärmt

von Redaktion

Gelungener Josefihoagarten mit zahlreichen Interpreten beim Bräu in Stierberg

Obertaufkirchen – Seit 1870 ist der heilige Josef der Schutzpatron der katholischen Kirche. Bis 1986 war der Josefitag ein offizieller Feiertag. Der heilige Josef ist einer der beliebtesten Heiligen Bayerns. Ihm zu Ehren fand in der Brauereigaststätte Stierberg ein Josefihoagarten mit Musik, Gesang und Gedichten statt, den Josef Gill organisierte. Den Abend eröffnete die Volksmusik Obertaufkirchen unter der Leitung von Gertraud Gaigl. Schwungvoll trug die Gruppe den Sepperl-Boarischen und weitere Lieder vor, mit Zither, Hackbrett, Harfe, Gitarre und Bassgeige. Sie übernahmen auch die Begleitung der gemeinsam gesungenen Lieder. Franz Ernst trug Gereimtes und besinnlich Lustiges vor. Alle Texte stammten aus seiner Feder. Humorvolle, ausdrucksstarke und passende Geschichten, die er in bayerischem Dialekt vorträgt, sind seine Spezialität. Aus St. Wolfgang kam die Blasmusikgruppe „Zu Viert“. Sie spielten gekonnt und harmonisch unter der Leitung von Fine Tröstl. Die drei Frauen vom Schönbrunner Dreigesang sangen ihre Frühlingslieder „A cappella“ unter der Leitung von Edeltraut Neumaier gut intoniert. Der „3Xang zu Viert“ machte auf sich mit Couplets und umgedichteten Liedern aufmerksam.

Der „Fensterstockhias“ unter der Leitung von Sepp Gill, dreistimmig vorgetragen und mit Seppelmütze, Strohhut und Zylinder verkleidet, blieb in Erinnerung. Der Josef, die Josefa, der Sepp, der Jo und der Sepperl kamen an diesem Abend zur Sprache und wurden geehrt in Musik, Gesang und Wort. Nach jedem, der insgesamt drei Durchgänge, erklang ein gemeinsam gesungenes Lied, wie „I bin do, du bist do“, oder zum Schluss „Kimmt sche hoamli die Nacht“. Sepp Gill hatte die Organisation und Programmgestaltung inne. Er führte witzig durch den Abend und bereicherte mit eigenen kurzen Versen das Programm. Ihm gelang es, den Abend für die Besucher und Akteure kurzweilig und abwechslungsreich zu gestalten. Ein gelungener Josefihoagarten, so das Lob vieler Besucher, der mit Musik, Gesang und Worten die Seele erwärmte. Auch für Essen und Trinken war gesorgt. sn

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