Waldkraiburg – Nach dem Volksfest ist vor dem Volksfest: Seit Monaten laufen die Vorbereitungen für die nächste Auflage in Waldkraiburg. Zum 60. Jubiläum setzt die Stadt weiterhin auf das Festwirtspaar Carina Häring und Sebastian Mayerhofer. Für das Volksfest vom 10. bis 20. Juli planen sie nun Anpassungen am Konzept und am Aufbau des Zeltes.
Anpassungen im Konzept,
um attraktiver zu werden
Das Paar hatte den Betrieb 2024 übernommen, nachdem ihre Vorgänger Petra und Peter Schöniger nach zwei Jahren aus wirtschaftlichen Gründen einen Schlussstrich gezogen hatten. Jetzt soll das Volksfest weiterentwickelt und für Besucher attraktiver gestaltet werden. „Die Planungen für das Volksfest laufen, die Verträge mit den Schaustellern sind schon alle sehr weit“, sagte einleitend Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Bauausschuss. Jetzt ging es noch darum, dass das Gremium den Anpassungen im Konzept grünes Licht gibt. Konkret ist vorgesehen, sowohl das Bierzelt als auch den Biergarten um jeweils fünf Meter zu verkürzen. Zudem soll der Holzstadel neu aufgebaut werden, im zugehörigen Biergarten ist eine Bar mit Bestuhlung geplant. Trotz der Verkleinerungen werden aber kaum Sitzplätze verloren gehen: „Der Kraxlbaum wird nicht mehr aufgebaut“, erklärte Pötzsch. Darüber hinaus soll auch die Speisekarte überarbeitet werden. Mit Gerichten wie einem Putengyros soll das Angebot erweitert und unter anderem auch für muslimische Gäste geöffnet werden. Mit einem weiteren Speiseangebot möchte das Festwirtspaar gezielt die Waldkraiburger Bevölkerung ansprechen: Mici, gegrillte Hackfleischröllchen aus der rumänischen Küche, sollen nicht nur Platz auf der Speisekarte finden, sondern auch an einem kleinen Verkaufsstand im Zelt angeboten werden.
Volksfest soll sich
weiterentwickeln
Das Festwirtspaar erhofft sich von den Änderungen eine höhere Attraktivität und mehr Besucher. Bürgermeister Pötzsch zeigte sich den Anpassungen gegenüber aufgeschlossen und verwies darauf, dass eine Weiterentwicklung des Volksfestes von Beginn an vorgesehen gewesen sei.
Auch für das Gremium sprach nichts dagegen: Einstimmig beschloss der Bauausschuss die Änderungen.