Schönberg – Bei bemerkenswert guter Gesundheit feierte Maria Denk ihren 85. Geburtstag. Die Jubilarin ist bis heute eine große Stütze ihrer Familie, die sich oft und gerne bei der Mama, Oma und Uroma in Inzlham trifft. Über die Glückwünsche der fünf Kinder mit den Schwiegerkindern, ihrer zehn Enkel und den drei Urenkeln Luisa, Paul und Philomena freute sich die Jubilarin ganz besonders.
Bei der Geburtstagsfeier im Gasthaus Esterl reihte sich auch die Gemeinde Schönberg, vertreten durch den Schwiegersohn der Jubilarin, Bürgermeister Alfred Lantenhammer, sowie Zweiten Bürgermeister Reinhard Winterer ein. Für die Pfarrei Haunzenbergersöll gratulierten Sieglinde Fußeder sowie Konrad Englmeier. Seit Jahrzehnten gehört Maria Denk dem Frauenkreis in Schönberg an, deren Veranstaltungen sie gerne besucht. Lieselotte Wiesböck und Marianne Leitl überbrachten die Glückwünsche zu dem hohen Geburtstag.
Als Maria Schleibinger kam die rüstige Jubilarin in Ellabogen in der Gemeinde Bodenkirchen zur Welt und wuchs mit vier Geschwistern auf. Nach der Volksschule besuchte sie die landwirtschaftliche Berufsschule in Haunzenbergersöll. Neben der Arbeit in der heimischen Landwirtschaft arbeitete die junge Maria einige Monate im Krankenhaus in Eggenfelden.
Mit der Heirat von Anton Denk im Jahre 1965 wurde sie die Bäuerin auf dem Niedermoier Hof in Inzlham, der für ihre Familie mit den fünf Kindern zum Lebensmittelpunkt wurde. Die rüstige Jubilarin hat bis heute bereits zwei Hofübergaben erlebt. 1993 wurde der Hof an Tochter Anita Lantenhammer übergeben. Seit Jahresbeginn steht die nächste Generation mit Enkelin Eva und ihrem Ehemann Michael Waxenberger als Besitzer des Niedermoier-Hofes fest. Auch im hohen Alter ist die Maria täglich im modernen Rinderstall anzutreffen.
Mit Hingabe werden auch der Hühnerstall betreut sowie die Katzen und der Hund. Mit besonderer Liebe zieht Maria Denk immer wieder verwaiste Rehkitze auf. Oft danken sie es ihrer „Ziehmutter“, wenn sie nach der Auswilderung immer wieder zurückkommen.
Auch die Kochkünste der Oma sind in der großen Familie gefragt, oft trifft sich die Familie zum Mittagstisch und zum Austausch in Inzlham. Einen Einschnitt in ihr Leben bedeutete der Tod ihres Gatten Anton. Durch die Pflege seiner Ehefrau war es ihm vergönnt, zu Hause in der gewohnten Umgebung die letzten Lebensjahre verbringen zu dürfen.ann