Kraiburg – Am Samstag, 4. April, startet die 22. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“. Neben Pop-Titan Dieter Bohlen nehmen in der diesjährigen Jury Partysängerin Isi Glück und Rap-Ikone Bushido Platz. Das Konzept ist neu, wovon primär die Kandidaten profitieren sollen. Einer davon ist Peter Heimerdinger aus Kraiburg, der damit den Schritt in’s Fernsehen gewagt hat.
Bei „Deutschland sucht
den Superstar“ dabei
„Durch meinen Erfahrungsschatz in diesem Bereich war ich nicht unbedingt nervös“, verrät der 42-Jährige im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen und innsalzach24.de. „In meiner Vergangenheit habe ich schon Fernsehwerbungen für Privatsender aufgenommen, bei denen man auf Knopfdruck funktionieren musste, oder war im Teleshopping-Bereich tätig. RTL ist aber natürlich noch einmal eine ganz andere Hausnummer.“
„Ich verfolge DSDS schon seit der ersten Staffel, und als damals Daniel Küblböck aus dem Nachbarlandkreis Rottal-Inn dort aufgetreten ist, wusste ich, dass ich auch auf diese Bühne gehöre“, erzählt Heimerdinger weiter. „Aber wie das Leben dann so mitspielt, ist es nie dazugekommen. Ich habe zwar mit dem Gedanken gespielt, teilzunehmen, sah mich selbst aber mehr als den Entertainer.“
„Ich wusste schon, dass ich Töne treffen und auch singen kann, aber trotzdem hat der Glaube gefehlt.
Vor-Casting in München war ein voller Erfolg
„Im Oktober 2024 habe ich dann wieder die Werbung für die 22. Staffel gesehen und mir überlegt, dass ich jetzt einfach teilnehmen muss“, so der Kraiburger. „Ich dachte mir: Entweder jetzt oder gar nicht mehr. Deshalb habe ich alles auf eine Karte gesetzt und bin mit einem Augenzwinkern zum Casting nach München gefahren.“
Ein voller Erfolg: „Dort wird erst einmal geschaut, ob es auch Sinn ergibt, einen nach Köln zu den Castings zu schicken. Bei mir haben sie allerdings nach 40 Sekunden meinen Auftritt abgewunken und gesagt, dass ich dorthin gehöre. Ich habe einfach meine Show abgeliefert und diese ist gut angekommen. Das war im Juli des vergangenen Jahres.“ „Ursprünglich wollte ich einen Song von Andreas Gabalier singen, aber zu dem damaligen Zeitpunkt hat Schlagersänger Stefan Mross, ein guter Freund von mir, einen Song herausgebracht, der wie auf mich zugeschnitten war“, erinnert sich Heimerdinger.
Bayerisches Gen hat bei
Bewerbung geholfen
Also habe er ihn angerufen und gefragt, ob er seinen Titel „Ja mei Hallelujah – Heut rock ma olle z‘samm“ performen dürfe. „Dem hat er natürlich zugestimmt.“ „Ich wohne seit über 30 Jahren in Kraiburg und liebe Bayern. Ich mag die Menschen, die Landschaft und die Kultur. Der Chiemsee zählt mit zu meinen Lieblingsplätzen, da ich dort abschalten, Kraft tanken und neue Ideen sammeln kann“, schwärmt er. „Und dieses bayerische Gen habe ich auch bei meinem Auftritt in Köln einfließen lassen. Das bin ich, auch wenn ich kein gebürtiger Bayer bin.“
Einschalten lohnt sich, meint Heimerdinger
Lampenfieber? Fehlanzeige: „Klar war ich, kurz bevor es losging schon aufgeregt, aber es hielt sich echt in Grenzen. Und als ich dann meinen ersten Ton in das Mikrofon gesungen habe, war es um mich geschehen und ich habe es einfach genossen. Mein Auftritt war frech und forsch. Das hat auch Dieter Bohlen gesagt. Aber natürlich verrate ich noch nicht, wie es gelaufen ist.“
Dies ist am Dienstag, 7. April, um 20.15 Uhr auf RTL zu sehen: „Für die Zuschauer wird es mit Sicherheit spannend werden, ob ich etwa Schlagersängerin Isi Glück oder auch Rapper Bushido mit meinem Auftritt überzeugen konnte. Einschalten lohnt sich aber definitiv“, gibt er mit einem Schmunzeln zu Protokoll. „Dann gibt es endlich mal wieder ordentliche Unterhaltung im Fernsehen.“