Bilder, Geschichten und Farben sind miteinander verwoben

von Redaktion

Ausstellung von Christa Hempen im Landratsamt – Werke sind noch bis 8. Mai zu sehen

Mühldorf – Die Malerei und die Kreativität im Allgemeinen braucht sie wie die Luft zum Atmen, die Künstlerin Christa Hempen. „Ohne malen würde ich mich fast wie in einem Gefängnis fühlen“, gibt die Tögingerin zu, die bis zum 8. Mai im Landratsamt ganz unterschiedliche Bilder und Collagen präsentiert.

Die sonst weißen Wände im zweiten Obergeschoss des Amtes sind durch die farbenfrohen Exponate von Christa Hempen jetzt so richtig aufgeblüht. Die stellvertretende Landrätin Ilse Preisinger-Sontag eröffnete offiziell die Ausstellung, die unter dem Titel „Poesie der Farben“ läuft. Die Kommunalpolitikerin sprach von der Kraft und Energie, die von den einzelnen Exponaten ausgehe. „Christa Hempen experimentiert gerne, aber ihr zentrales Element sind die Farben“, hob Preisinger-Sontag bei der Vernissage hervor und ergänzt: „Die Schau bietet reichlich Raum für Entdeckungen“.

Elfriede Prucker, die genau wie Christa Hempen Mitglied im Kunstverein Altötting ist, ehrte ihre Kollegin in einer kleinen Laudatio und sagte: „Bilder, Geschichten und Farben sind bei Christa miteinander verwoben, was sich zu einer wunderbaren Außenwirkung bündelt.“ Der Betrachter könne im öffentlichen Raum reizvolle und vielseitige Kunst genießen.

Obwohl die Tögingerin schon als Kind gerne Papier und Buntstifte zur Hand nahm und später auf dem Gymnasium den Leistungskurs Kunst belegte, schlug sie auf Rat der Eltern zuerst einen ganz anderen Weg ein. „Christa entschied sich für die sichere Beamtenlaufbahn“, ließ Prucker wissen. Erst vor rund 20 Jahren hätte sich die Tögingerin wieder mit der bildenden Kunst befasst und seitdem sei sie davon nicht mehr losgekommen. Die Künstlerin selbst sprach bei der Vernissage davon, dass sie gerne neue Techniken austeste, selbst wenn diese nicht immer auf Anhieb gelingen würden. „Außerdem“, so die Tögingerin weiter, „lasse ich manchmal ein angefangenes Bild wochenlang in Ruhe, bis ich es vollende.“ Jedes Werk müsse nämlich im übertragenen Sinne einen einzigartigen Klang hervorbringen. Besondere Klänge zauberte Maria Theresa Pfandl auf ihrer Harfe als musikalische Umrahmung der Vernissage. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamts zu sehen. huc

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