Rattenkirchen – Zum ersten Mal fand in der Gemeinde die Aktion Ramadama statt – und gleich der Auftakt zeigte, wie groß das Engagement in der Bevölkerung ist. Rund 40 Kinder und Erwachsene folgten dem Aufruf der Gemeinde und machten sich gemeinsam auf den Weg, um Straßen, Wege und Ortsbereiche von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien.
Die Gemeinde stellte Greifzangen zur Verfügung, und ausgestattet mit Warnwesten und Handschuhen zogen die Helfer bei idealem Frühlingswetter los. Gesammelt wurden Glas- und PET-Flaschen, Zigarettenstummel und zahlreiche Einwegverpackungen. Doch auch größere Gegenstände kamen zum Vorschein: Zwei Autoreifen, Regalteile und Beeteinfassungen mussten aus der Natur entfernt werden.
Besonders verärgert zeigte man sich über einen Kanister mit Altöl, der illegal entsorgt worden war. „Es ist im Landkreis Mühldorf so einfach, Müll größtenteils kostenlos abzugeben“, betonte Bürgermeister Rainer Greilmeier und machte deutlich, dass solche Funde vermeidbar und für die Umwelt besonders schädlich sind.
Nach getaner Arbeit lud die Gemeinde alle Teilnehmer zu einer wohlverdienten Brotzeit ein. Für die jüngsten Helfer gab es zusätzlich Muffins und Süßigkeiten als Dankeschön.
Bürgermeister Greilmeier freute sich über den Einsatz aller Beteiligten: „Ihr habt heute ein starkes Zeichen für den Schutz unserer Umwelt gesetzt. Es ist wichtig, zu lernen, dass man Müll nicht einfach wegwirft, sondern mit nach Hause nimmt und richtig entsorgt.“
Mit der erfolgreichen Premiere der Aktion wurde ein wertvoller Beitrag zur Sauberkeit und zum Gemeinschaftsgefühl in Rattenkirchen geleistet; und der Grundstein für eine hoffentlich jährliche Tradition.