Am 2. April 2010 suchte eine deutsche Infanteriekompanie bei Kunduz eine Straße nach Sprengfallen ab. Bei einem Angriff der Taliban fielen drei Soldaten. Der damalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg verwendete in diesem Zusammenhang erstmals den Begriff „Krieg“ mit Blick auf Afghanistan. Der vom Café Viereck im Jahr 2010 initiierte deutschlandweite Marsch dient dem gemeinschaftlichen Erleben, dem würdevollen Gedenken sowie der Generierung von Spendengeldern zugunsten sozialer Projekte der Soldaten-, Veteranen- und Reservistenhilfe. „16K3“ stand in diesem Jahr für 16 Jahre, 16 Kilometer und 16 Kilogramm Gepäck – im Gedenken an die gefallenen Soldaten und das damalige Gefecht. Insgesamt nahmen 26.449 Personen an den Märschen teil; dabei wurden 221.152 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt. Die Reservistenkameradschaft Mühldorf beteiligte sich an dem 16K3-Marsch. Vor Beginn wurde in angemessenem Rahmen der drei gefallenen Soldaten gedacht. Im Anschluss absolvierten die Teilnehmer bei wechselhaften Witterungsbedingungen die 16 Kilometer lange Strecke als Rundweg von Mühldorf nach Töging und zurück. Am Ziel angekommen, zeigten sich die Teilnehmer erschöpft, aber zufrieden. Nach dem Ablegen des Gepäcks klang die Veranstaltung bei Getränken und Gegrilltem in einem kameradschaftlichen Beisammensein mit angeregten Gesprächen aus. Foto Reservistenkameradschaft