Der wechselvollen Geschichte der Stadt auf der Spur

von Redaktion

Saisonstart am kommenden Sonntag im Bunker 29, dem Industriemuseum Waldkraiburg-Aschau

Waldkraiburg – Das Industriemuseum öffnet wieder seine Pforten. Alle Interessierten können das in einem original erhaltenen Gebäude der Pulverfabrik von 1940 untergebrachte Museum besichtigen und in mehrfacher Hinsicht sinnlich erleben: Sehen, Hören und Riechen sind hier die ungewöhnlichen Wege der Vermittlung.

Die Besucher treffen auf die faszinierende Geschichte der Stadt und ihrer Industrie. Beginnend mit der Vorgeschichte Waldkraiburgs zur Zeit des Pulverwerkes wird die spezielle Aufbauleistung der Waldkraiburger Unternehmen in der Nachkriegszeit anhand von ausgesuchten Beispielen deutlich. So zeigt ein Raum die friedliche Umnutzung der Bunker nach dem Kriegsende, ein anderer beschäftigt sich mit dem wirtschaftlichen Neuanfang am Beispiel des Konstruktionsbüros der Firma Pumpen-Dickow oder lässt die Besucher per Geruchssinn an der Produktion von Gummi nach dem Krieg teilhaben. Das Museum ist im Schweidnitzer Weg 6. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind von April bis Oktober jeweils am zweiten und vierten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr. Nach Voranmeldung unter Telefon 08638/ 959308 können auch Sonderführungen für Gruppen und Schulklassen vereinbart werden.

Die nächsten Termine sind am kommenden Sonntag, 12. April, am 26. April, sowie am 10. Mai und am 17. Mai, dem internationaler Museumstag.re

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