Jagdpachtschilling wird ausbezahlt

von Redaktion

Wildtierretter retten über 20 Rehkitzen das Leben

Kraiburg – Zur Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Kraiburg im Gasthaus Wuhrmühle begrüßte Jagdvorsteher Peter Oberbacher neben den Jagdgenossen und den Jägern auch den ARGE-Vorsitzenden Hans Huber. Schriftführerin Bianca Voglmaier verlas den Jahresbericht, dem der Kassenbericht von Franz Söllner junior folgte. Die Kasse wurde von Franz Kifinger und Josef Ohni geprüft und aufgrund solider und gewissenhafter Führung die Entlastung der Vorstandschaft einstimmig beschlossen.

Die Jäger Arthur und Martin Ehling berichteten über das abgelaufene Jagdjahr. Herausragend war darin sicher der Abschuss eines kapitalen Keilers im Dezember vergangenen Jahres.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anträge“ wurde wieder die Aufstellung eines Foliencontainers und die Spende für die Dorfhelferinnen beschlossen. Auch der Verbleib im BBV wurde nach kurzer Diskussion mehrheitlich befürwortet.

Als nächster Punkt wurde zur Abstimmung der Beschlussvorschlag vorgelegt, im Sommer 2026 wieder je Hektar zehn Euro des Jagdpachtschillings an die Jagdgenossen auszuzahlen. Die Auszahlung findet im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September in der Filiale VR Meine Bank in St. Erasmus zu den üblichen Geschäftszeiten statt. Dazu ist ein gültiger Ausweis mitzubringen.

Unter Punkt „Verschiedenes“ berichtete der Verein „Wildtierretter Kraiburg/Zeiling“ von seiner Arbeit. So wurden in der vergangenen Mahd-Saison mit der Infrarot-Drohne in 32 Stunden 96 Einsätze geflogen und dadurch über 20 Rehkitzen das Leben gerettet.

Auch hier wies Jagdvorsteher Oberbacher erneut alle Landwirte auf ihre Pflicht hin, bei der Mahd sorgsam und vorausschauend umzugehen. Eine frühzeitige Anmeldung bei den Jägern für einen gezielten und wirkungsvollen Drohneneinsatz ist dabei unumgänglich.

Eine Vorstellung des neuen Revierförsters Michael Sigl konnte aus terminlichen Gründen nicht stattfinden und wird nachgeholt. bac

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