Ein besonderer Festtag für Maisenberg

von Redaktion

Ein eigenes Haus und Fahrzeug für die Feuerwehr – Beides bekommt offiziellen Segen

Engelsberg – Es war ein ganz besonderer Festtag für die Feuerwehr Maisenberg: Das eigene Feuerwehrhaus und das eigene Fahrzeug konnten gesegnet und damit eingeweiht werden.

Mit einem kleinen Festzug zum „Festplatz“ am Bauhof wurde der offizielle Teil der Einweihung begonnen, viele Feuerwehrler aus der Umgebung mit ihren Fahnenabordnungen und musikalischer Begleitung waren gekommen, um mit der Maisenberger Feuerwehr diesen Tag zu begehen.

Ein Beitrag
zur Selbstständigkeit

Der Vorsitzende Bernhard Lex-Huber stellte den Gebäudeteil des Bauhofs der Gemeinde Engelsberg vor, in den die Feuerwehr Maisenberg zum Jahresanfang eingezogen ist. Auch ein eigenes Feuerwehr-Fahrzeug stehe den Maisenbergern nun zur Verfügung. Viele, viele Arbeitsstunden stecken da drin. Lex-Huber bedankte sich bei allen, die zur Selbstständigkeit der Maisenberger Feuerwehr beigetragen haben, aber auch bei denen, die diesen Tag so kräftig in vielfältiger Weise unterstützten. Pfarrer Hans Speckbacher sprach von einem festlichen Tag, der heute begangen werden konnte. Es sei eine gute Lösung damit gefunden worden, die zur Befriedung in der Gemeinde beitrage, denn es brauche Achtsamkeit und Rücksicht, aber auch Gottes Segen. Das Leben sie gefährlich und risikobehaftet, die Feuerwehr leiste ihren Teil, um Gefahren abzuwenden und Hilfe zu leisten und die Menschen vor Unglück zu bewahren.

Bürgermeister Martin Lackner sagte, Haus und Fahrzeug werden beide in den Dienst gestellt, um Hilfe in der Not zu leisten. Die Feuerwehr leiste einen unschätzbaren Dienst für alle und ist immer da im Notfall. Das neue Fahrzeug sei nicht nur Arbeitsmittel, sondern soll Motivation und Ansporn sein. Übungen sind sehr wichtig, um das Wissen in der Teamarbeit schnell und richtig anzuwenden. Kreisbrandrat Christoph Grundner meinte, die Feuerwehr sei die älteste Bürgerbewegung zur Selbsthilfe, das bedeutet auch Kameradschaft 365 Tage im Jahr. Dafür höchsten Respekt und Anerkennung für den Dienst am Nächsten. Jeder Cent sei gut angelegt, so Grundner. Er wünschte alles Gute und dass alles gut klappen möge und auch viel Motivation. Er brachte einen kleinen Schutzpatron „den Florian natürlich“ mit und überreichte ihn an Kommandant Andreas Spiel, der sich sicher war, einen schönen Platz dafür zu finden. „Er wird seine schützende Hand über euch halten“.

Feuerwehrhaus und
-fahrzeug in Dienst gestellt

Vorsitzender Lex-Huber freute sich, dass nun der Teil des Feuerwehrhauses und das Fahrzeug offiziell gesegnet und in den Dienst gestellt werden konnten. Die Feuerwehr wird damit verantwortungsvoll umgehen. Er bedankte sich für diese Lösung, die gefunden werden konnte. Engagement und Einsatzbereitschaft seien das Fundament der Feuerwehr. Man möchte nun in Gemeinschaft diesen Weg gehen, er wünschte sich allzeit unfallfreie Einsätze und Übungen.

Anschließend folgte der gesellige Teil, mit gemeinsamem Mittagessen, Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet. Außerdem war die Bar gut besucht.

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