Von Großveranstaltungen bis Kitzrettung

von Redaktion

Der Kulturverein Schwindegg übernimmt viele Aufgaben – Gestiegene Mitgliederzahlen auf Jahresversammlung verkündet

Schwindegg – Mit einem deutlichen Mitgliederzuwachs und einem erfolgreichen Einsatz für den Tierschutz hat der Kulturverein Schwindegg seine Jahresversammlung im Bürgerhaus abgehalten. Der Zweite Vorsitzende Tobias Götz begrüßte Bürgermeister Roland Kamhuber sowie die Mitglieder im Bürgerhaus, da der Vorsitzende Karl-Michael Dürner krankheitsbedingt die Versammlung nicht leiten konnte. Götz blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Der Mitgliederstand wuchs um 14 Personen und liegt nun bei 107 Mitgliedern.

Zu den Veranstaltungen im vergangenen Jahr zählten eigene Formate wie der Hoagarten im Bürgerhaus, der Dorfabend und der Fasching am Bürgerhaus. Außerdem bewirtete der Kulturverein andere Veranstaltungen, darunter die Versammlung der Feuerwehr, und war bei mehreren Festen präsent, etwa beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Schwindegg, beim Burschenfest in Stierberg sowie beim Schloßparkfestival. Zusätzlich organisierte der Verein den musikalischen Frühschoppen und das Café im Bürgerhaus.

Den Kassenbericht trug Silke Ziro vor. Für 2025 fiel dieser sehr positiv aus. Die Kassenprüfer Gust Obermeier und Erwin Ebert bescheinigten eine ordnungsgemäß geführte Kasse. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet.

In der Vorschau auf die kommenden Monate stand das Maibaumaufstellen am Sonntag, 3. Mai, an erster Stelle. Der Kulturverein wird zudem die Bürgerversammlung am 23. April bewirten. Darüber hinaus plant der Verein den Besuch weiterer Veranstaltungen wie das Vereinsjubiläum des Radlvereins Walkersaich und die Teilnahme an Umzügen, unter anderem beim Volksfestumzug in Mühldorf mit dem Schloßwagen. Für den Herbst ist erneut ein Hoagarten vorgesehen. Einen eigenen Tagesordnungspunkt widmete die Versammlung der Kitzrettung und der Anschaffung von Drohnen. Dies habe wunderbar funktioniert, wie Tobias Götz ausführte. Über 5.000 Euro an Spenden kamen zusammen. Damit wurden Drohneneinsätze ermöglicht, bei denen bislang 17 Kitze gerettet wurden. Insgesamt waren dafür 52 Flugstunden und 163 Flüge notwendig.sn

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