Wenn’s brenzlig wird!

von Redaktion

Ostan is vorbei, des Feia von da Scheitlweich brennt imma no in da Kuchl und do wo mas braucht. Früha hod ma do aufpassn miassn wia a Haftlmacha, damit des ned zum Brandeln kommt und des ganze Sach im Flammen und Rauch aufgehd. Weil mit Ledaeimern und Feuapatschn bist ned weit kemma, wenn de Flammen richtig glodad ham.

In da Kuchl, im Heuschoba, in da Schlafkamma, übaoi konn des brandeln oda brenzlig riacha. Drum war in de frühan Anwesen de Wachsamkeit gfragd, damit da roade Hahn ned auf Huas kemma is. Lange bevor ma de Flamme sah, roch ma scho des aufkemade Unheil.

Im Sprachschatz unsares Voiks gibds aber für Brand und brenzlig ah no andane Zuaständigkeitn. Weil es konn zwischen eahm und ihra Situatiuonen gem, de se brenzlig zuaspitzen. Wenn de vom liabn Gott zuagwiesne Ehefrau scho ziemle brenzliga undawegs is, dann soid da Mo ned unbedingt Öl in des Feua giaßen, denn dann brends lichdaloh.

De häusliche Situation konn durchaus entsteh, wenn da Herr des Hauses (wos er meisdens eh ned is), an sauban Brand hod. A Brand konn im Bairischen dreierlei bedeuten und hat meistens mit dem Gnussmittel Alkohol zum doa.

An Brand hod oana, der an Rausch o’strebd, den es scho erwisacht hod, und drittens der, der mit den Spätfoign eines soichn zu kämpfa hod. Des ois is für den des betrifft ned unbedingt lustig. Für betroffene Freunde und Ehemänna wird’s dann beim Heimkehrn auf jedn Foi brenzlig. In dera Situation huifd dann dem Mo ned a moi de freiwillige Feuawehr.

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